Breitbandausbau: Alle Förderanträge bestätigt
Am kommenden Donnerstag (28.04.2016) werden in Berlin die vorläufigen Fördermittelbescheide zum Breitbandausbau im ländlichen Raum übergeben. Aus Mecklenburg-Vorpommern wurden 24 Anträge gestellt, die alle Berücksichtigung finden.
„Das ist ein großer Erfolg für das gesamte Land und eine riesige Anerkennung für die Arbeit der Landkreise, Gemeinden und des Breitbandkompetenzzentrums. Als Landesregierung haben wir die Antragstellung flankiert und nach Kräften notwendige Datengrundlagen geschaffen. Aber ohne das beherzte Anpacken der Landkreise wäre kein Erfolg möglich gewesen“, unterstreicht Infrastrukturminister Christian Pegel.
Der Bund fördert den Breitbandausbau mit bis zu 70 Prozent. „Nun besteht dennoch bis Donnerstag eine gewisse Spannung. Denn erst, wenn die Landräte die Bescheide in Händen halten, wissen wir verbindlich, welchen Fördersatz und welche maximalen Summen der Bund gewähren wird“, so Pegel weiter.
Er kündigte zugleich an, dass die Anstrengungen Ende April auch im zweiten Förderdurchlauf auf hohem Niveau fortgesetzt würden. "Dabei wird der Landkreis Vorpommern-Rügen mit seinem Festlandsteil nicht mehr dabei sein, weil dort bereits für den ersten Call alle förderfähigen Projektgebiete ermittelt und angemeldet wurden, so dass man sich dort schon jetzt über eine flächendeckende Fördermittelzusage freuen kann", so der Minister weiter.
Mit den fünf weiteren Landkreisen und dem Breitbandkompetenzzentrum des Landes arbeite das Energieministerium nun an möglichst vielen Anträgen für die noch offenen Projektgebiete im Land. Zielstellung der Landesregierung sei es weiterhin, dem Ziel der Bundesregierung, mindestens 50 Megabit pro Sekunde an jeder Hauswand und in jedem Unternehmen bis Ende 2018, möglichst nahe zu kommen. Deshalb wolle das Land gemeinsam mit den Landkreisen das Mögliche tun, um in allen Bereichen, in denen Fördermittel fließen dürfen, hierfür im Rahmen des Bundesförderprogramms in den nächsten Förderdurchläufen erfolgreiche Anträge zu stellen.