Inklusion durch Tanz, Sport und Spaß: Drese eröffnet „Tanz frei“ in Wismar

Nr.069  | 12.04.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Tanz frei – unter diesem Motto kamen in der Wismarer Markt- und Eventhalle am Wochenende zum zweiten Mal Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen zusammen, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und ein buntes Programm zu genießen. Die feierliche Eröffnung des Inklusionsfestes übernahm Sozialministerin Stefanie Drese als Schirmherrin der Veranstaltung. In ihrer Ansprache betonte die Ministerin die große Bedeutung solcher Angebote, die Menschen unabhängig von individuellen Voraussetzungen zusammenbringen.

„Feiern ohne Barrieren: Was für die meisten von uns völlig normal ist, ist für Menschen mit Einschränkungen bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Das beginnt schon bei der Frage, ob die Veranstaltungsorte überhaupt barrierefrei zugänglich sind, ob es auf der Tanzfläche auch genug Platz für einen Rollstuhl gibt oder ob im Zweifel die Möglichkeit besteht, sich aus dem Trubel auch mal zurückzuziehen“, erklärte Drese.

All das sei bei Tanz Frei gegeben, hob die Ministerin hervor. Rettungssanitäter, Pflege- und Fachpersonal sorgen außerdem dafür, dass die Gäste das vielfältige Programm mit vier verschiedenen DJs, Live-Acts und Mit-Machprogramm sorgenlos genießen können. „Beste Voraussetzungen also, damit Menschen mit Beeinträchtigungen nicht nur dabei sein können, sondern an diesem Abend auch im Mittelpunkt stehen“, hob Drese hervor und dankte dafür dem Initiator, Radiomoderator Christian Renz.

„Mit großem persönlichem Engagement, mit einem ehrgeizigen Team und gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus der Region ist es ihm gelungen, diese Veranstaltung nun schon zum zweiten Mal auf die Beine zu stellen. Und der große Anklang zeigt: Der Bedarf an solchen unbeschwerten Begegnungsmöglichkeiten ist riesig und ich bin stolz darauf, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern damit zeigen, dass Inklusion keine bloße Theorie fernab des Alltags ist“, so die Ministerin.