Gemeinsam feiern, gemeinsam aufpassen: Ministerin Drese warnt vor extremer Hitzewelle und sendet dringenden Appell an Fusion-Gäste

Nr.152  | 24.06.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Mecklenburg-Vorpommern steht ein extremes Sommerwochenende bevor. Nach aktuellen Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden am Freitag bis zu 35 Grad im Binnenland erwartet, vor allem am Sonnabend könnte es noch heißer werden – selbst in Küstenregionen werden die Temperaturen deutlich über 30 Grad steigen.

Angesichts dieser Extremwetterlage verbindet Gesundheitsministerin Stefanie Drese die medizinischen Warnhinweise mit einem dringenden Appell an die Solidarität im Land – und richtet sich dabei ganz besonders an die Zehntausenden Festivalgäste der „Fusion“ in Lärz.

„Die Fusion steht für Freiheit, Gemeinschaft und das Aufpassen füreinander. Genau dieses aufeinander Achten ist an diesem Wochenende überlebenswichtig“, betont Ministerin Drese mit Blick auf das heute startende Großevent. „Tanzen, Feiern und extreme Hitze verlangen dem Körper alles ab. Ich bitte alle Fusion-Besucherinnen und -Besucher eindringlich: Seid füreinander da, schaut nicht weg und schützt eure Gesundheit!“

Die Kombination aus intensiver UV-Strahlung, Pollenflug, Feinstaub und teils erhöhtem bodennahen Ozon belastet das Herz-Kreislauf-System massiv. Drese warnt explizit vor den Gefahren auf dem Festivalgelände: „Alkohol und Hitze sind eine gefährliche Kombination. Alkohol entzieht dem Körper Wasser und stört die Temperaturregulation. Das führt extrem schnell zu Kreislaufzusammenbrüchen oder Hitzeschäden. Bitte trinkt über den Tag verteilt reichlich Wasser – auch ohne Durstgefühl!“ Außerdem seien regelmäßige Schattenpausen, Kopfbedeckungen, Sonnencreme und gute Belüftung in Zelten von enormer Wichtigkeit.

Die wichtigsten Hitzetipps für den Alltag und das Festivalgelände:

  • Trinken, trinken, trinken (mindestens 2 bis 3 Liter Wasser, lauwarm oder leicht gekühlt sowie leichte Kost wie wasserreiches Obst und Gemüse). Auch kaltes Wasser über die Handgelenke kühlt den Körper, da die Haut an den Handgelenken dünn ist und dadurch die darunter liegenden Blutgefäße schnell abkühlen. 
  • Warnsignale ernst nehmen: Stark erhöhte Körpertemperatur, Schwindel, Erbrechen, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen sind medizinische Notfälle! Auf der Fusion sollten sofort die Sanitätskräfte aufgesucht bzw. informiert, im Alltag der Notruf gewählt werden.

Neben den Festivalbesuchern erinnert Ministerin Drese auch an die klassischen Risikogruppen im Land: Ältere, Pflegebedürftige, Schwangere und Kleinkinder. „Ältere Menschen spüren Durst oft gar nicht. Bitte schauen Sie an diesem Wochenende nach Ihren Nachbarn, Verwandten und Mitmenschen und bringen einen Kasten Wasser mit“, so Drese.

 

Weiterführende Informationen:

Der Hitzeschutzplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie umfangreiche Checklisten und Verhaltenstipps für Bürgerinnen und Bürger stehen auf der Sonderseite des Sozialministeriums bereit unter:

www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/gesundheit/Hitzeschutz/