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Maritime Spitzenforschung im Verbund: Deutsche Allianz für Meeresforschung tagt in Schwerin
Spitzenvertreter der norddeutschen Meeresforschung treffen sich heute anlässlich der Mitgliederversammlung der Deutschen Allianz für Meeresforschung (DAM) in Schwerin. Wissenschaftsministerin Bettina Martin wird neben Vertretern aller Mitgliedseinrichtungen des DAM und dessen Vorstand teilnehmen und sich mit den Anwesenden zur Rolle des DAM und zu künftigen Projekten austauschen.
„Meeres- und Klimaforschung sind Zukunftswissenschaften. Sie sind aktive Vorsorge. Wir müssen wissen, wie sich Klima und Meere infolge des Klimawandels verändern, damit wir den nachhaltigen Umgang mit den Küsten, Ozeanen und Polarregionen noch gezielter stärken können. Mit der Deutschen Allianz für Meeresforschung werden die wissenschaftlichen und technischen Kapazitäten in der deutschen Meeresforschung zu einem einzigartigen Forschungsverbund zusammengefasst“, hob Ministerin Martin heute in Schwerin die Rolle des DAM hervor.
Die Deutsche Allianz für Meeresforschung wurde von den fünf norddeutschen Bundesländern und dem Bund initiiert. Ziel der Initiative ist es, das Know-how an den norddeutschen Meeresforschungseinrichtungen zur Beantwortung der drängenden Fragen in der Meeresforschung zu bündeln.
„Der Aufbauprozess der DAM ist auf einem guten Weg. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Allianz zu einer der weltweit größten marinen Forschungsallianzen machen können und damit die deutsche Spitzenstellung in der internationalen Meeresforschung untermauern“, sagte Martin.
„Diese Spitzenstellung wird maßgeblich durch außeruniversitäre und universitäre Einrichtungen in den norddeutschen Ländern getragen. Die Bündelung dieser Kapazitäten in einem Forschungsverbund eröffnet uns die Möglichkeit, strategische Forschungsvorhaben mit noch komplexeren Fragestellungen umzusetzen“, so Martin.
Die Verknüpfung der Ozean-, Tiefsee-, Polar- und Küstenforschung soll langfristig gemeinsame Kampagnen und integrierte Forschungskonzepte ermöglichen sowie zur Schaffung vernetzter Dateninformationssysteme beitragen.
Ordentliche Mitglieder der Deutschen Allianz Meeresforschung sind:
Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, Universität Hamburg
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
Forschungszentrum Küste der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Helmholtz-Zentrum Hereon
Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Kiel Marine Science, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen
Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Department Maritime Systeme, Universität Rostock
Senckenberg am Meer, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei
Universität Greifswald
Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung