Vereinbarung unterzeichnet: Rostocker Ocean Technology Campus baut Zusammenarbeit mit Innovationszentrum der Meerestechnik in Kanada aus
Im Rahmen der mehrtägigen Delegationsreise von Wissenschaftsministerin Bettina Martin mit namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Meeresforscherinnen und -forschern aus Mecklenburg-Vorpommern nach Halifax wurde ein Kooperationsabkommen zwischen dem „Ocean Technology Campus Rostock“ und dem kanadischen „Centre for Ocean Ventures and Entrepreneurship (COVE)“ abgeschlossen. Schwerpunkte der vertieften Zusammenarbeit sind die Förderung von Startups, die transatlantische Bereitstellung von Testinfrastrukturen und die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Meerestechnologien.
COVE ist ein Hotspot der Meerestechnologie an der kanadischen Ostküste, in dem Unternehmen, StartUps und Forschende zusammengebracht werden und gemeinsam arbeiten. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeit darauf, Innovationen marktfähig zu machen. Der vom COVE inspirierte Ocean Technology Campus Rostock bildet am Rostocker Fracht- und Fischereihafen ein Innovationszentrum zur nachhaltigen Nutzung der Meere.
Die von dem Vertreter des Ocean Technology Campus, Prof. Uwe Freiherr von Lukas, der Geschäftsführerin des COVE, Melanie Nadeau, sowie Wissenschaftsministerin Bettina Martin gezeichnete Kooperationsvereinbarung enthält folgende Themen:
- Die an den Standorten Rostock und Halifax betreuten Startups werden durch ein internationales „Acceleratorprogramm“ in die Lage versetzt, über Aufenthalte am jeweils anderen Standort die lokalen Märkte und Akteure kennenzulernen und sich so besser auf eine internationale Geschäftstätigkeit vorzubereiten.
- Die Entwicklung von Meerestechnik ist auf die Bereitstellung realistischer Testumgebungen angewiesen. Sowohl das COVE als auch der Ocean Technology Campus bieten solche Testmöglichkeiten an. Es wurde vereinbart, diese Infrastrukturen zu koppeln und den Firmen in Kanada und Deutschland so Zugang zu Testmöglichkeiten in der Ostsee und dem Atlantik zur Verfügung zu stellen.
- Die zunehmende Nutzung der Meere, beispielsweise durch die Ausbaupläne für Offshore-Wind erfordern zusätzliche Fachkräfte. Regionale Ausbildungsaktivitäten sollen verknüpft und insbesondere auch die Förderung von weiblichen Nachwuchskräften gefördert werden.