Schwesig: Wir machen unsere Netze widerstandsfähiger und leistungsstärker
Die WEMAG erhält ein Investitionsdarlehen der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 220 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung der Stromnetzinfrastruktur in Westmecklenburg. Ein entsprechender Vertrag wurde heute im Beisein von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei einem Besuch des Schweriner Batteriespeichers unterzeichnet. Insgesamt plant die WEMAG sogar Investitionen in ihre Netze in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro.
„Wir in Mecklenburg-Vorpommern sind ein Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Wir produzieren schon lange mehr als doppelt so viel Strom aus erneuerbaren Energien, als wir selbst verbrauchen. Das macht uns unabhängig und gibt uns einen Standortvorteil“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Ziel sei es, dass das Land bis 2035 seinen gesamten Energiebedarf für Strom, Wärme und Mobilität aus erneuerbaren Quellen deckt. Neben der Entwicklung von Speichertechnologien wie dem Schweriner Batteriespeicher sei hierfür der weitere Ausbau der Netze nötig. „Wir müssen sie moderner, widerstandsfähiger und leistungsstärker machen. Eine leistungsfähige Energieinfrastruktur ist notwendig für eine gelingende Energiewende. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Standortfaktor, um Industrieansiedlungen zu versorgen, Wirtschaftswachstum zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern“, erklärte die Ministerpräsidentin.
Die geplanten Investitionen der WEMAG würden den Westen Mecklenburg-Vorpommerns besser an das Stromnetz anbinden. „Mit der Europäischen Investitionsbank und der WEMAG kommen europäische Unterstützung und regionale Tatkraft zusammen. Gemeinsam stellen wir die Weichen dafür, dass unser Stromnetz auch morgen sicher, widerstandsfähig und leistungsstark ist. Ich wünsche dem Vorhaben viel Erfolg.“