Erfolgreicher Schulsport 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
15 Podestplätze bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ als Ansporn für das Schulsportjahr 2026
Das Schulsportjahr 2025 war für Mecklenburg-Vorpommern ein voller Erfolg. Besonders der bundesweit größte Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ verzeichnete erneut sehr große Resonanz bei den Schulen des Landes. So entsandte MV 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 47 Schulmannschaften zu den Bundesfinals nach Nesselwang (Winterfinale) und Berlin (Frühjahrs- und Herbstfinale).
Hunderte weitere Schülerinnen und Schüler hatten zuvor bei den Kreis-, Regional- und Landesfinals mitgemacht und stellten ihren sportlichen Ehrgeiz, ihren Teamgeist und ihre Fairness unter Beweis. „Schulsport ist viel mehr als nur Wettkampf. Er fördert Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen und vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Leistungsbereitschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Traditionell qualifizieren sich die Landessieger für die Bundesfinals, bei denen sie sich mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen können. Die MV-Mannschaften erzielten 2025 dabei eindrucksvolle Ergebnisse. Insgesamt 15 Podestplatzierungen haben die Schülerinnen und Schüler aus MV in den Sportarten Volleyball, Goalball, Para-Ski, Leichtathletik, Rudern, Judo, Triathlon, Beachvolleyball, Fußball ID, Para-Leichtathletik und Para-Schwimmen erkämpft. „Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in den Schulen unseres Landes steckt“, so Simone Oldenburg.
Besonders hervorzuheben sind die Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust, die im Winterfinale 2025 ihren Vorjahrestitel im Para-Ski nordisch (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) sogar verteidigen konnten. Auch die Bundessiege des Sportgymnasiums Schwerin im Volleyball (U18 Mädchen) sowie im Rudern (U16 Mädchen und Jungen) und der Christophorusschule Rostock im Triathlon (U16 Mixed) unterstreichen die starken sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler.
Neben dem Großwettbewerb prägten zahlreiche weitere schulsportliche Vergleichswettkämpfe das Sportjahr 2025, unter anderem die Hallensportfeste in Schwerin und Rostock, die Leichtathletikwettbewerbe der Förderschulen in Güstrow sowie Turniere im Fußball und Zweifelderball in Anklam. Sie verdeutlichen die Vielfalt und Bedeutung des Schulsports in allen Regionen des Landes.
Der Blick der Schulsportteams ist nun auf das Jahr 2026 gerichtet. Während in etwas mehr als einem Monat bereits das Winterfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ stattfindet, stehen für viele Sportarten in den kommenden Wochen dann erst einmal die Regional- und Landesfinals an. „Ich ermutige alle Schulen, diesen Wettbewerb zu nutzen. Er bietet jungen Menschen die Chance, ihre sportlichen Talente zu entdecken, über sich hinauszuwachsen und unser Land auf Landes- und Bundesebene zu vertreten“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.