Symposium für „Digitale Staatsmodernisierung“
Das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern veranstaltete am Mittwoch im Schloss Hasenwinkel ein Symposium für „Digitale Staatsmodernisierung“.
Wie kann der Staat bürgernäher werden und mit digitalen Methoden mehr entlasten? Wie kann die Handlungsfähigkeit im Fachkräftemangel erhalten bleiben? Wie kann der notwendige Kulturwandel in der staatlichen Verwaltung vorangetrieben werden? Und wie gelingt digitale Staatsmodernisierung im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Symposiums.
Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung, betonte in seinem Vortrag: „Wichtig ist, dass wir mutig den Kulturwandel im Staat voranbringen. Unser Ziel ist, dass der Staat zunehmend entlastend und nicht so bürokratisch belastend wie in der Vergangenheit auftritt. Dass er bürgernäher wird. Dazu brauchen wir eine enge Partnerschaft mit den Kommunen und der digitalen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpom-mern. Ein gutes Beispiel für die digitale Staatsmodernisierung ist der von Mecklenburg-Vorpommern entwickelte digitale Bauantrag, der in-zwischen von fast allen Bundesländern genutzt wird. So verstandene Digitalisierung ist für uns nicht nur das nächste Innovationsprojekt, sondern der Ausgangspunkt für den Paradigmenwechsel hin zur Staats-modernisierung.“
Im Anschluss an den Beitrag von Minister Dr. Geue hat Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank einen Impuls gegeben: „Staatsmodernisierung und Bürokratieentlastung bilden zwei Seiten derselben Medaille. Indem wir beides gemeinsam entschlossen und zielgerichtet vorantreiben, stärken wir Staat und Wirtschaft gleicher-maßen nachhaltig. Eine schnelle und effektive öffentliche Verwaltung wird zunehmend zum echten Standortfaktor.“
Anschließend gaben ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft Einblicke in ihre Perspektiven und Erfahrungen. Als Gastredner waren Prof. Dr. Kurt Sandkuhl (Universität Rostock), Torsten Hecht (Co-mIn), Christian Langbehn (u+i interact) und Welf Wustlich (Planet AI) vor Ort. Im Anschluss nutzen die Gäste die Gelegenheit zum fachlichen Netzwerkaustausch und Besichtigung der Infostände.