200 Euro mehr für Auszubildende im Justizvollzug in M-V

Justizministerin Jacqueline Bernhardt verkündet den Anstieg anlässlich der Ernennung von 20 Anwärterinnen und Anwärtern.

Justizstaatssekretärin Babette Bohlen (links), stellvertretende Leiterin der Abteilung Justizvollzug im Ministerium Gloria Arndt mit der AVD-Klasse mit den neu ernannten Anwärterinnen und Anwärtern sowie den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. @JM Details anzeigen
Justizstaatssekretärin Babette Bohlen (links), stellvertretende Leiterin der Abteilung Justizvollzug im Ministerium Gloria Arndt mit der AVD-Klasse mit den neu ernannten Anwärterinnen und Anwärtern sowie den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. @JM
Justizstaatssekretärin Babette Bohlen (links), stellvertretende Leiterin der Abteilung Justizvollzug im Ministerium Gloria Arndt mit der AVD-Klasse mit den neu ernannten Anwärterinnen und Anwärtern sowie den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. @JM
Justizstaatssekretärin Babette Bohlen (links), stellvertretende Leiterin der Abteilung Justizvollzug im Ministerium Gloria Arndt mit der AVD-Klasse mit den neu ernannten Anwärterinnen und Anwärtern sowie den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. @JM
Nr.09/26  | 30.01.2026  | JM  | Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz

„Sieben Jahre nach Einführung des Anwärtersonderzuschlags ist die Zahlung für unsere Auszubildenden erhöht worden. Der Zuschlag beträgt nun 50 Prozent statt bisher 35 Prozent vom Grundbetrag. Das macht monatlich rund 200 Euro brutto aus. Die Erhöhung ist ein wichtiges Zeichen der Nachwuchsgewinnung. Denn die Ausbildung der Justizvollzugsanwärterinnen und -anwärter ist eine wichtige Stütze im System des Rechtsstaats. Die gute Arbeit im Justizvollzug ist für die Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt anlässlich der Ernennung von 20 Frauen und Männern, die mit ihrer Ausbildung an der Bildungsstätte Justizvollzug in Güstrow starten.

Die gute Nachricht überbracht hat Justizstaatssekretärin Babette Bohlen in Stellvertretung der Ministerin, die an der Landtagssitzung teilnimmt. Staatssekretärin Babette Bohlen begrüßte die sechs Frauen und 14 Männer. Sie setzten sich aus 100 Bewerbungen durch. Das Durchschnittalter liegt bei gut 21 Jahren. Einige von ihnen haben bereits eine erste Ausbildung gemacht zum Beispiel als Verkäuferin, Bauten- und Objektbeschichter, Hotelfachmann oder Sozialassistent. Bewerben können sich alle ab 18 Jahren mit Mittlerer Reife oder Berufsreife plus abgeschlossener Berufsausbildung. –>Info.

In Güstrow bekamen heute auch zehn Frauen und Männer ihre Urkunden nach bestandener Prüfung. Sie wurden als Beamte auf Probe ernannt. Die beste Note war ein ‚gut‘ mit 13,96 Punkten. Staatssekretärin Bohlen betonte in ihrer Festrede: „Der Allgemeine Vollzugsdienst ist wichtiger Baustein der Resozialisierung. Unsere Bediensteten werden dem tagtäglich mit Menschlichkeit, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gerecht. Sie helfen Gefangenen, den Weg zurück in ein Leben ohne neue Straftaten zu finden. Zum anderen tragen Sie dafür Sorge, dass die eigene Familie, die Nachbarschaft, der Freundeskreis weiterhin ein sicheres Leben haben.“