Gedenken, Stolpersteine und eine Ausstellung für Pasewalk

Termininformation

Nr.016/26  | 09.02.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,

 

wir informieren Sie über folgenden Termin und danken für Ihre Berichterstattung:

 

Am Donnerstag (12. Februar) findet in Pasewalk eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Das Gedenken widmet sich den 13 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus Pasewalk, die am 12. Februar 1940 vom Pasewalker Bahnhof in den Tod deportiert wurden. Die Veranstaltung bildet auch den Abschluss der Stolpersteinverlegungen in Pasewalk – insgesamt wurden in Pasewalk 78 der bekannten Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig verlegt, sowie eine „Stolperschwelle“ am Gleis 4 des Bahnhofs Pasewalk. Während der Veranstaltung wird auch die App „Stolpersteine Digital“ durch Kulturministerin Bettina Martin und den Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt, vorgestellt, mit der sich die Schicksale hinter den Steinen gleich vor Ort online nachschlagen lassen.

Außerdem werden die Teilnehmenden im Anschluss die Wanderausstellung „Jüdische Portraits“ eröffnen, die im Rathaus Pasewalk einstige jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt vorstellt.

 

Donnerstag, 12. Februar 2026

  • 16:00 Uhr Beginn der Gedenkveranstaltung,
    Am St. Spiritus 3, Pasewalk
    Begrüßung durch Marko Schmidt, 1. stv. Bürgermeister Pasewalk
    Grußwort Ministerin Bettina Martin
    Grußwort Landesrabbiner Yuriy Kadnykov
    Grußwort Angela Stegemann, Förderverein des Museums der Stadt Pasewalk
  • Gedenken anlässlich des 12. Februar
  • Projektvorstellung Stolperstein-App
  • Im Anschluss: Gemeinsame Rückkehr ins Rathaus und Eröffnung der Wanderausstellung „Jüdische Portraits“.