Schwesig: Trotz schwieriger Haushaltslage bleibt Filmförderung in MV unverändert
Beim Empfang des Landes Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der diesjährigen Berlinale sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Filmland mit Tradition. Wir engagieren uns seit langem dafür, dass Filme und Geschichten erzählt werden, die mit unserem Land verbunden sind. Mit der Filmförderung haben wir Festival-, Film- und Kinoförderung seit 2020 unter einem Dach. Als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Filmbranche in unserem Land. Mit mehr Förderung. Mit mehr Angeboten und Service.“ Wie erfolgreich die Filmförderung des Landes ist, sei daran abzulesen, dass fünf vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderte Produktionen im Jahr 2025 erfolgreich beim wichtigen Nachwuchsfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken vertreten waren. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale, die internationale Koproduktion „No Good Men“ wurde u.a. in Rostock gedreht.
Sie betonte, die Landesregierung wolle Geschichten aus MV und das Land selbst sichtbar machen und es Filmschaffenden gleichzeitig ermöglichen, ihre Geschichten zu erzählen. Schwesig sagte: „Wir unterstützen Filme aus Mecklenburg-Vorpommern, Filme, die in Mecklenburg-Vorpommern gedreht werden, und wir unterstützen unsere Kinos, unsere lebendige Film- und Kinokultur. Es gibt konkrete finanzielle Unterstützung für Film- und Serienproduktionen, für Filmfestivals und Investitionsmaßnahmen von Kinos. Trotz schwieriger Haushaltslage. Auch im aktuellen Doppelhaushalt bleibt die Filmförderung unverändert.“ Seit 2024 wird die MV Filmförderung GmbH jährlich mit 3,5 Mio. Euro vom Land finanziert.
Die Aufgabe, die Filmförderung bundesweit zielgerichteter aufzustellen sei noch nicht gelöst. Sie sagte dazu: „Die Reform der Filmförderung beim Bund ist noch unvollständig. Wir werden als Land die Entwicklung aufmerksam verfolgen, auch im Interesse unserer Filmwirtschaft und unserer Filmschaffenden.“