Schwesig: Angleichung der Arbeitszeiten an Unikliniken kommt
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute den zwischen Ländern und Gewerkschaften gefundenen Kompromiss bei den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder begrüßt.
„Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den Verhandlungen insbesondere dafür eingesetzt, dass die noch bestehenden Ost-West-Unterschiede abgebaut werden. Ich kann verstehen, dass die Beschäftigten in unseren Uni-Kliniken die bisherigen Regelungen als ungerecht empfunden haben. Deshalb ist es gut, dass in Rostock und Greifswald künftig die gleiche Wochenarbeitszeit gilt wie auch in den westdeutschen Unikliniken. Das haben sich die Pflegekräfte verdient. Die Menschen in Ostdeutschland leisten genauso gute Arbeit wie die im Westen. Auch die verbesserten Wechselschichtzulagen sind eine Verbesserung“, erklärte die Ministerpräsidentin.
„Ich freue mich, dass es eine Einigung zwischen den Ländern und Gewerkschaften gibt. Angesichts der aktuellen Finanzlage der Länder waren das dieses Mal keine einfachen Verhandlungen. Am Ende ist ein akzeptabler Kompromiss gefunden worden. Die Beschäftigten in der Landesverwaltung leisten gute Arbeit. Es ist deshalb richtig, dass mit steigenden Preisen auch die Löhne nach oben gehen“, sagte die Ministerpräsidentin.