Martin gratuliert zum Preis der deutschen Filmkritik

„Rote Sterne überm Feld“ als bestes Spielfilmdebut und für das beste Szenenbild ausgezeichnet

Nr.021/26  | 16.02.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Der Spielfilm „Rote Sterne überm Feld“ hat den Preis der deutschen Filmkritik in den Kategorien „Bestes Spielfilmdebut“ und „Bestes Szenenbild“ erhalten. Kulturministerin Bettina Martin gratulierte dazu und zeigte sich erfreut, dass ein Film, der unter anderem von der MV Filmförderung mit 235.000 Euro finanziert ist, ausgezeichnet wurde.

„Der Film von Regisseurin Laura Laabs erzählt nicht nur eine wunderbare Geschichte, er zeigt auch wie attraktiv Mecklenburg-Vorpommern als Filmland ist“, sagte Ministerin Martin. „Er gibt dem Land ein Gesicht und ist eine großartige Werbung für den Drehort Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig wird deutlich, dass Filme, die von der MV Filmförderung gefördert werden, von hoher Qualität sind. Ich gratuliere allen Beteiligten zum Preis der deutschen Filmkritik.“

Der Film erzählt die Geschichte der jungen Tine, die abtauchen muss, da die letzte Aktion ihrer politischen Gruppe als terroristischer Akt eingestuft werden kann. Sie findet Unterschlupf in dem verfallenen Bauernhof ihres Vaters bei Bad Kleinen. Kurze Zeit später wird in einem Moor ein Skelett gefunden und mit der Ruhe ist es dahin. Spekulationen beginnen, wer der oder die Tote sein könnte. Die wildesten Gerüchte sind im Umlauf, ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte und natürlich auch deutsch-deutscher Geschichte wird aufgerollt.

In der Entscheidung der Jury heißt es unter anderem: „Formal wagemutig und experimentierfreudig, zugleich nah an der sinnlichen Erfahrung gegenwärtiger Vergangenheit, gelingt Laura Laabs mit `Rote Sterne überm Feld´ ein herausragendes Debüt.“

Zum ausgezeichneten Szenenbild sagt die Jury: „Ein Film, der uns, obwohl er in einer real existierenden Stadt spielt, einmal quer durch die jüngste deutsche Geschichte hetzt. Vom Zweiten Weltkrieg über den deutschen Herbst in die DDR und BRD. Der Szenenbildner Dominik
Kremerskothen kombiniert dabei real existierende ostdeutsche Symbole mit christlichen und popkulturellen Elementen, wodurch ein bunter Mix aus Realität und Fiktion entsteht, bei der man am Ende nicht mehr so ganz weiß, wo unten und oben ist, weil der filmische Raum so fantastisch, bunt und verrückt ist.“