Wismar: Minister eröffnet Wasserwanderrastplatz am Brunkowkai und übergibt Zuwendungsbescheid
Dr. Wolfgang Blank: „Mit der Modernisierung des Brunkowkais stärken wir die maritime Infrastruktur und schaffen attraktive Angebote für den Wassertourismus der Hansestadt Wismar.“
Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Wismar den zweiten Bauabschnitt des Wasserwanderrastplatzes am Brunkowkai im Alten Hafen offiziell eröffnet und einen Zuwendungsbescheid für das Vorhaben übergeben. In die Erneuerung der Kaianlage sowie in Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes wurden insgesamt rund 8,5 Millionen Euro investiert, darunter rund 3,95 Millionen Euro des Wirtschaftsministeriums aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).
„Die Entwicklung des Wassersports und des Wassertourismus in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt ist eine echte Erfolgsgeschichte. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde in erheblichem Umfang in den Ausbau maritimer Infrastruktur investiert. Die Hansestadt Wismar ist ein bevorzugter Zielhafen für Wasserwanderer – und der Bedarf an touristischen Liegeplätzen im Stadtzentrum ist spürbar gewachsen. Mit der heutigen Eröffnung wird ein Bereich, der über Jahre hinweg land- und wasserseitig nicht mehr nutzbar war, wieder zugänglich gemacht. Mit der Erneuerung der Kaianlage verbinden wir Hochwasserschutz, moderne Hafeninfrastruktur und touristische Aufwertung und setzen nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus und regionale Wertschöpfung“, sagte Minister Dr. Blank.
Im Zuge der Maßnahme wurde die Ufereinfassung am Brunkowkai auf einer Länge von rund 140 Metern grundlegend erneuert. Ergänzend wurde zur Verbesserung des Hochwasserschutzes eine landseitige Hochwasserschutzwand errichtet, die die bestehende Lücke zwischen den angrenzenden Kaianlagen schließt und auf eine Schutzhöhe von 2,25 Meter ausgelegt ist. Dabei wurde statisch eine Ausbaureserve berücksichtigt, um künftig ein höheres Schutzniveau realisieren zu können. Die landseitigen Flächen wurden neugestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Bereich touristisch aufzuwerten. Wasserseitig wurden zudem zwei neue Schwimmstege errichtet. Am Sportbootsteg stehen künftig 14 Liegeplätze für Gastlieger zur Verfügung. Der Funktionssteg dient insbesondere der Nutzung durch die Wasserschutzpolizei.
Die Finanzierung des Vorhabens setzt sich aus kommunalen Eigenmitteln in Höhe von rund 3,87 Millionen Euro, GRW-Mitteln in Höhe von rund 3,95 Millionen Euro sowie weiteren rund 671.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zusammen.
Nähere Informationen zum Wassertourismus in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie in der Studie aus dem Jahr 2025 unter https://www.Wirtschaftliche Effekte im Wassertourismus in Mecklenburg-Vorpommern