Mecklenburg-Vorpommern steht weiter an der Seite der Ukraine

Martin zum vierten Jahrestag von Russlands Großangriff: Wir sind verlässliche und solidarische Partner

Nr.026/26  | 24.02.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Kulturministerin Bettina Martin hat im Namen der Landesregierung anlässlich des vierten Jahrestages des Angriffs Russlands auf die Ukraine am heutigen Dienstag (24. Februar) an zwei Gedenkveranstaltungen teilgenommen:

Auf dem Waldfriedhof in Schwerin sprach Bettina Martin auf Einladung des Ukrainisch-Deutschen-Kulturzentrums SIC e.V. ein Grußwort und legte im Namen der Landesregierung einen Kranz nieder.

Am Nachmittag sprach Ministerin Martin auf der von der Integrationsbeauftragten des Landes, Jana Michael, organisierten Gedenkveranstaltung in der Schlosskirche Schwerin. Auch dort legte Sie einen Kranz im Namen der Landesregierung nieder.

Bettina Martin betonte in Ihren Reden zum Gedenktag:

„Wir gedenken heute der vielen Kinder, Frauen und Männer, die in diesem brutalen Krieg ihre Heimat, Angehörige und Freunde oder gar ihr Leben verloren haben.

Mecklenburg-Vorpommern steht weiter fest an der Seite der Menschen in der Ukraine, die unser aller Freiheit in Europa verteidigen.

Mecklenburg-Vorpommern zeigt diese Solidarität nicht nur durch die Aufnahme und Integration von ukrainischen Flüchtlingen, sondern auch durch viele Projekte der Begegnung mit den Menschen in unserer Partnerregion Tschernihiw.

Die Landesregierung unterstützt Hilfstransporte und schafft darüber hinaus konkrete Möglichkeiten für eine Kooperation auf Augenhöhe: durch kulturellen Austausch, Ferienaufenthalte für Kinder und Jugendliche, Zusammenarbeit von Krankenhäusern, Hochschulen und Verwaltungen. Wir bauen heute Brücken der Begegnung, die weit über diese schrecklichen Kriegsjahre hinweg halten werden. Wir alle hoffen auf baldigen Frieden“, so Martin.

Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der ukrainischen Region Tschernihiw, besteht seit Januar 2024. Bereits vor diesem Datum und auch im Rahmen der Partnerschaft wurden mehrere Hilfstransporte in die Ukraine unterstützt, darunter Laptops und Mobiliar für Schulen, Krankenhausbetten und Nutzfahrzeuge. Im kulturellen Bereich unterstützt Mecklenburg-Vorpommern die Sicherung von Kulturgütern in der Ukraine und Jugendaufenthalte in Mecklenburg-Vorpommern. Verschiedene Hochschulen und Krankenhäuser haben Partnerschaften in die Ukraine aufgebaut und unterstützen beispielsweise mit Psychotherapie-Schulungen für medizinisches Personal und akademischen Kooperationen.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Menschen in Not helfen und wir sind an diesem Tag auch in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine, die in diesem ihr Leben, ihre Heimat und ihre Angehörigen verloren haben“, so Martin. „Unser Blick ist auf eine gemeinsame Zukunft mit der Ukraine in einem friedlichen Europa ohne Krieg und Aggression gerichtet. Wir stehen weiter an der Seite der Ukraine.“