Alpha ist wichtige Ergänzung der Arbeit von Wendelstein 7-X

Nächster Schritt für zukünftige Energiegewinnung durch Kernfusion

Nr.027/26  | 26.02.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Wissenschaftsminister Bettina Martin begrüßt die heutige Ankündigung der Bayrischen Landesregierung, dass in Garching mit „Alpha“ ein Nachfolge-Forschungsreaktor für die 35 Jahre alte Tokamak-Fusionsforschungsanlage entstehen soll. Heute wurde dazu in Bayern ein Memorandum of Understanding gezeichnet. Aktuell läuft in München die „FusionX:Global-Konferenz, auf der internationale Investoren und Forschende in der Kernfusion zusammenkommen. Martin hat in München im Rahmen der Konferenz zahlreiche Gespräche geführt und die starke Unterstützung der Landesregierung für die Kernfusionsforschung und für das Vorhaben, in Deutschland das weltweit erste Fusionskraftwerk zu bauen, bekräftigt.

„Es ist auch für die Fusionsforschung in Mecklenburg-Vorpommern eine gute Nachricht, dass in Garching nun der in die Jahre gekommene Tokamak-Forschungsreaktor durch den neuen Forschungsreaktor `Alpha´ abgelöst werden soll. Dieses Vorhaben wird das Spektrum der Maschinen in der Fusionsforschung nach dem Stelleratorprinzip erweitern. Es ergänzt damit die Arbeit der Max-Planck-Forschungsanlage Wendelstein 7-X in Greifswald hervorragend und ist essentiell auch für die weitere Arbeit von Wendelstein 7-X. Mit Wendelstein 7-X verfügen wir in Greifswald über den weltweit führenden Stellerator. Die Forscherinnen und Forscher dort haben gezeigt, dass der Traum von der sauberen und sicheren Energiegewinnung durch Kernfusion Realität werden kann. Dieser Erfolg beruht auf einer jahrzehntelangen engen Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und dem Bund. Die Zusammenarbeit zwischen Garching und Greifswald geht nun einen weiteren Erfolgsschritt hin zur Energiegewinnung aus Plasma. Die Fusionsenergie hat großes Potenzial, sauberer und sicherer Energielieferant der Zukunft zu werden. MV setzt auf diese vielversprechende Perspektive.“

Mecklenburg-Vorpommern ist ein starker Partner in der Kernfusionsforschung und gemeinsam mit Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein Gründungsmitglied der „Fusionsallianz“.