Strecke Hamburg-Berlin / Schienenersatzverkehr
Dr. Blank: „Streitigkeiten dürfen nicht auf dem Rücken der Reisenden ausgetragen werden“
Schwerin, 1. März, 2026; Beim für die Dauer der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin eingerichteten Schienenersatzverkehr kommt es nach Informationen von Ecovista, dem mit dem Betrieb des Ersatzverkehrs beauftragten Unternehmen und ihrer Auftraggeberin, der DB InfraGo, seit heute zum Einsatz von Bussen, die nicht den vertraglich vereinbarten Qualitätskriterien entsprechen. Hintergrund ist offenbar der kurzfristige Einsatz neuer Leasingpartner durch Ecovista.
Dazu erklärt Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern: „Streitigkeiten zwischen Busunternehmen und Leasinggeber dürfen nicht auf dem Rücken der Reisenden und Pendlerinnen und Pendler ausgetragen werden. Die Geduld der von der Generalsanierung betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist längst aufgebraucht. Die DB InfraGo befindet sich bereits in Klärung mit ihrem Auftragnehmer Ecovista. Ecovista muss alles dafür tun, die vertraglich festgeschriebenen Leistungen sofort wiederherzustellen.“