Schwesig: Frauen und Männer müssen gleiche Rechte und Möglichkeiten haben
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat auf einer Festveranstaltung der Volkssolidarität zum Frauentag in Linstow die Leistungen der Frauen im Osten gewürdigt: „Frauen haben Beruf und Familie bei uns schon immer am Laufen gehalten. Starke Frauen haben unser Land auch entscheidend durch die schwierigen Zeiten nach der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit gebracht. Sie haben dazu beigetragen, dass sich unser Bundesland in den letzten 35 Jahren gut entwickelt hat“, sagte die Ministerpräsidentin.
Eine wichtige Forderung zum Frauentag seien gleiche Löhne und gleiche Renten. „Frauen haben für ihre Arbeit den gleichen Lohn verdient wie Männer. Da sind wir in Mecklenburg-Vorpommern besser als der Westen. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hat sich im vergangenen Jahr halbiert“, sagte Schwesig.
Trotz viel Arbeit in Beruf und Familie würden viele Frauen nämlich nach wie vor nur kleine Renten bekommen. Und fast alle seien auf die gesetzliche Rente angewiesen. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir faire und verlässliche gesetzliche Renten sichern. Dafür haben wir uns als Landesregierung in Berlin erfolgreich eingesetzt“, erklärte die Ministerpräsidentin. Die Renten würden zum 1. Juli um 4,24 Prozent steigen. Auch in Zukunft dürfe es keine Kürzungen bei den Renten geben. „Wenn die Löhne nach oben gehen, müssen auch die Renten steigen. Auch die älteren Menschen – Frauen wie Männer – müssen ihren Anteil an einer positiven Entwicklung haben.“
„Es ist wichtig, dass wir ein Land bleiben, in dem Frauen und Männer gleiche Rechte und Möglichkeiten haben. Nicht nur auf dem Papier, sondern in der politischen und gesellschaftlichen Praxis. Dafür stehen wir als starke Frauen gemeinsam ein“, sagte die Ministerpräsidentin.