Schwesig: Niels-Stensen-Schule in Schwerin bekommt eine Sporthalle
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute einen Zuwendungsbescheid über 4,2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln an die Landeshauptstadt Schwerin und die katholische Bernostiftung für den Neubau einer Zweifeldsporthalle übergeben. Insgesamt soll der Bau der barrierefrei erreichbaren Halle, die auch Vereinen zur Nutzung angeboten werden soll, rund 7,8 Millionen Euro kosten.
„Sport verbindet – das wissen wir alle. Er bringt Menschen zusammen, stärkt Teamgeist und schafft Erfolge, die man nur gemeinsam erreicht. Und gerade für junge Menschen ist Sport so wichtig. Er hält fit, schafft Selbstvertrauen und lehrt uns Fairness und Zusammenhalt“, erklärte die Ministerpräsidentin. Deshalb sei es gut, dass die Zeiten, in denen die Schülerinnen und Schüler der Niels-Stensen-Schule weite Wege durch die Stadt zum Sportunterricht zurücklegen müssen, bald vorbei sind. „Eure neue Sporthalle wird ein echtes Aushängeschild – mitten in der Feldstadt, hell, freundlich und ganz aus Holz gebaut. Im Erdgeschoss ist sie vollständig barrierefrei, damit wirklich alle mitmachen können. Dank eines teilbaren Spielfelds könnt ihr hier Basketball, Volleyball, Badminton, Tanz, Turnen oder viele andere Sportarten treiben – das sind doch beste Voraussetzungen für einen tollen Sportunterricht“, sagte Schwesig an die Schülerinnen und Schüler der Niels-Stensen-Schule gewandt.
„Wir freuen uns, dass die Realisierung des Sporthallenneubaus kraftvoll voranschreitet, so dass wir den Bauabschluss und die Inbetriebnahme zu Beginn des Schuljahres 2027/28 anstreben können. Wir ergänzen damit als Erzbistum Hamburg und als Bernostiftung nicht nur die dringend benötigte Sportinfrastruktur für die Niels-Stensen-Schule, sondern wir leisten auch einen Beitrag zur Sportinfrastruktur der Stadt Schwerin: Wir öffnen die Halle auch für die Nutzung durch Sportvereine. Dieser Beitrag zur Stadtentwicklung und in die Zivilgesellschaft hinein ist uns wichtig“, erklärte der Stiftungsdirektor der Bernostiftung und Schulabteilungsleiter des Erzbistums Hamburg Dr. Christopher Haep.
Die Ministerpräsidentin betonte in ihrer Rede außerdem, dass die Landesregierung im letzten Jahr die Modernisierung der Schulen im Land vorangebracht hat. „Wir befinden uns mitten in der Umsetzung des 400-Millionen-Euro Schulbauprogramms. Seit 2016 sind über 550 Schulbauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Milliarden Euro bewilligt worden. Und es geht weiter. Die Landesregierung, die Kommunen, die Wirtschaft und Gewerkschaften haben sich darauf verständigt, dass wir auch beim Sondervermögen Infrastruktur einen Schwerpunkt beim Neubau und der Modernisierung von Schulen setzen. Denn wir wollen, dass unsere Kinder bei uns in Mecklenburg-Vorpommern beste Lernbedingungen vorfinden und gute Chancen von Anfang an haben.“