Über 160 Nachwuchsspitzensportler und neun kinder- und jugendfreundliche Sportvereine aus MV ausgezeichnet
Gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund M-V zeichnete Sportministerin Stefanie Drese am Sonnabend in der Sportschule Rostock-Warnemünde die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterinnen und -meister sowie international erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2025 aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Zudem wurden in drei Kategorien jeweils drei Preisträger 2025 im Wettbewerb „kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ geehrt.
„MV ist und bleibt eine Hochburg des Nachwuchsleistungssports. Das zeigen 150 Deutsche Meister und 34 internationale Titel bzw. hervorragende Platzierungen bei internationalen Wettbewerben, die im vergangenen Jahr von 168 Sportlerinnen und Sportlern errungen wurden“, hob Sport- und Jugendministerin Stefanie Drese bei der feierlichen Auszeichnungsveranstaltung hervor.
„Diese fantastischen Erfolge zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit unsere Sportlerinnen und Sportler auf dem heimischen und internationalen Parkett“, sprach Drese den Athletinnen und Athleten ihren großen Respekt für die erbrachten Leistungen aus. Gleichzeitig dankte die Ministerin auch den Trainerinnen und Trainern sowie den unzähligen weiteren Helferinnen und Helfern in den Vereinen, die oft mit großem ehrenamtlichen Engagement die Karriere ihrer Schützlinge begleiten. „Sportliche Erfolge gelingen nur da, wo all diese Zahnräder ineinandergreifen. Das setzt harte Arbeit und Leistungswillen, eine gute fachliche Betreuung und Leistungswillen, aber auch passende Strukturen voraus“, betonte Drese.
Das Land hat deshalb nach Aussage der Ministerin zuletzt einige Änderungen bei der Sportförderung vorgenommen. „So haben wir mit der neuen Förderung von Olympia- und Juniorteams unter anderem eine Individualförderung unsere Kaderathletinnen und -athleten geschaffen, die über die reguläre Förderung hinausgeht, anteilig sportbedingte Kosten übernimmt und die soziale und berufliche Absicherung verbessert“, so die Ministerin. Zugleich sei die Förderrichtlinie so angepasst worden, dass individuellen und sportspezifischen Mehrbedarfen noch besser entsprochen werden kann.
„Auch bei der schulischen Ausbildung oder der beruflichen Orientierung steht die Landesregierung unseren Athletinnen und Athleten zur Seite“, erklärte Drese. Dazu gehöre etwa, dass das Land Eltern bei der Unterbringung ihrer Kinder an den drei Sportgymnasien in Schwerin, Neubrandenburg und Rostock, die die perfekten Bedingungen für die Leistungssportlerinnen und Leistungssportler schaffe, finanziell entlaste. Darüber hinaus ermöglicht MV eine Schulzeitstreckung und erleichtert den Zugang zu Hochschulen, etwa über eigene Quotenplätze oder eine Ausbildung im Polizeidienst.
Als besonderen Erfolg bezeichnete Drese, dass erneut gelungen sei, alle acht Bundesstützpunkte des Landes samt ihrer damit einhergehenden Investitionen in die Sportinfrastruktur im Land zu halten. „Dafür, dass Volleyball, Boxen, Radsport, Rudern, Leichtathletik, Segeln, Kanurennsport und Wasserspringen vom Bund als Einrichtungen des Spitzensportes anerkannt werden, haben wir vehement gekämpft. Mit Erfolg, denn ihr Fortbestand als Bundesstützpunkt ist nun auch bis Ende 2028 gesichert.“
Drese verdeutlichte, dass neben der Spitzensportförderung auch der Breitensport eine ganz wichtige Rolle für unsere Gesellschaft spielt. „Sport im Verein fördert soziales Miteinander, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis und vermittelt Werte. In den Sportvereinen unseres Landes wird Demokratie im Kleinen gelebt: durch Mitbestimmung, durch freiwilliges Engagement und durch das gemeinsame Tragen von Verantwortung. Genau diese Aspekte sind die entscheidenden Kriterien in unserem Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“, so Drese. Die Sieger und Platzierten, die als Preisträger im Jahr 2025 geehrt wurden, dokumentierten mit ihren Ergebnissen das dies im Sport auch gelebte Realität sei. (Die Preisträger sind in der Pressemitteilung der Sportjugend M-V im Landessportbund vom 18. März bekanntgegeben worden.)