Unimedizin Rostock vertieft Kooperation mit GE HealthCare
Martin unterzeichnet mit Vertreterinnen und Vertretern von UMR und GEHC Vereinbarung
Die Universitätsmedizin Rostock (UMR) und das Unternehmen GE HealthCare GmbH (GEHC) werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.
Am Donnerstag (26. März) unterzeichneten die Universitätsmedizin Rostock, das Unternehmen GE HealthCare
und das Wissenschaftsministerium in Schwerin eine auf fünf Jahre angelegte Grundsatzvereinbarung, um die seit 2019 bestehenden Kooperationen zu vertiefen und auf weitere Fachbereiche auszudehnen.
So soll die UMR als „Technologieschaufenster“ Referenzstandort für weitere Medizintechnik von GEHC werden.
Die drei unterzeichnenden Partner einigten sich auch darauf, den an der UMR eingesetzten Bestand an Großgeräten kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Zugang zu aktuellen technologischen Entwicklungen für Behandlungen zu verbessern.
Als neue strategische Kooperationsbereiche nehmen die Partner “Kardiovaskuläre Bildgebung”, Neuroradiologie, Nuklearmedizin (Theranostik) und die Intensivmedizin in die Zusammenarbeit auf.
Das Wissenschaftsministerium (WKM) unterstützt und begleitet die Kooperation langfristig.
„Die enge Forschungszusammenarbeit zwischen der Universitätsmedizin Rostock und dem weltweit operierenden Technologieunternehmen GE Health Care ist der richtige Schritt, um die strategische Ausrichtung Rostocks auf Medizintechnologie („HealthTechMedicine“) und Hochleistungsmedizin weiter zu stärken“, so Ministerin Martin: „Eine solche Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ist gerade für ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ein ganz wesentlicher Faktor für erfolgreiche Forschung und die schnelle Überführung in die Anwendung zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Angesichts der gestiegenen Komplexität im Medizinbereich sind solche strategischen Kooperationen für neue Innovationen der richtige Weg. Die Zusammenarbeit wird dazu beitragen, die Universitätsmedizin Rostock zu einem international führenden Standort der Hochleistungsmedizin und der Medizintechnik zu machen. So wie wir es in gemeinsam mit der UMR in unserer Hochschulplanung 2026-2030 strategisch festgelegt haben.“
„Die Fortsetzung und strategische Erweiterung unserer Partnerschaft stärkt die Krankenversorgung an der Universitätsmedizin Rostock spürbar. Innovative Medizintechnologien finden somit schneller den Weg in die klinische Anwendung und heben die Qualität von Diagnostik und Therapie auf ein neues Niveau. Entscheidend ist dabei der direkte Nutzen für unsere Patientinnen und Patienten. Sie profitieren von präziseren Verfahren und besseren Behandlungsmöglichkeiten unmittelbar – insbesondere in der kardiovaskulären Bildgebung, der Neuroradiologie und der Intensivmedizin“, betont Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock.
Für Prof. Dr. Bernd Krause, Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, ist die vertiefte Kooperation ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunkts HealthTechMedicine: „Sie ermöglicht es uns, technologische Innovationen systematisch mit klinischen Fragestellungen zu verknüpfen und neue Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln – von der Forschung bis zur Anwendung. Gleichzeitig stärken wir durch die enge Zusammenarbeit mit einem Industriepartner die wissenschaftliche Exzellenz und die internationale Sichtbarkeit des Standorts Rostock nachhaltig.“
„Die Absichtserklärung‑ ist ein wichtiger Schritt, um klinische Exzellenz, Forschung und technologische Innovation noch enger miteinander zu verbinden. Starke Partnerschaften sind ein zentraler Treiber für medizinischen Fortschritt: Gemeinsam können wir klinische Anforderungen frühzeitig in technologische Entwicklungen einfließen lassen und neue medizintechnische Lösungen – von moderner Bildgebung bis hin zu Anwendungen der Künstlichen Intelligenz – zügig und bedarfsgerecht in die Versorgung überführen. So schaffen wir einen konkreten Mehrwert für Patientinnen und Patienten in Mecklenburg‑Vorpommern und darüber hinaus.“, so Susanne Schlagl, Geschäftsführerin Deutschland bei GE HealthCare
Zwischen der UMR und der GEHC besteht bereits seit 2019 ein Forschungsrahmenvertrag im Bereich Radiologie, der 2026 ebenfalls verlängert und erweitert werden soll.
Damit ist die Universitätsmedizin Rostock bereits seit Jahren ein führender Forschungsstandort für das Unternehmen und sein europäisches Referenzzentrum für CT- und MRT-Technologien.
Außerdem ist sie führend in der KI-gestützten Bildrekonstruktion, vor allem Bereich der Gefäßuntersuchung.
Die beiden Partner wollen in Rostock mit der neuen Kooperation nicht nur Forschung betreiben, sondern sie auch direkt in die Anwendung bringen: geeignete Entwicklungen sollen frühzeitig in die Patientenversorgung and er UMR überführt werden und so direkt den Patientinnen und Patienten zugutekommen.
Ein Steuerungsteam aus Expertinnen und Experten von UMR, GEHC und WKM wird die weitere Partnerschaft begleiten und ausgestalten.
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Bildunterschrift:
(v.l.) Die Unterzeichnenden Prof. Dr. Bernd Krause (Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock), Dr. Christiane Stehle (Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock), Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Susanne Schlagl, Geschäftsführerin Deutschland bei GE HealthCare.
Anlagen
048 - Unterz. MoU GE Healthcare UMR.pdf (PDF, 0,2 MB)
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(v.l.) Die Unterzeichnenden Prof. Dr. Bernd Krause (Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock), Dr. Christiane Stehle (Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock), Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Susanne Schlagl, Geschäftsführerin Deutschland bei GE HealthCare.
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(v.l.) Die Unterzeichnenden Prof. Dr. Bernd Krause (Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock), Dr. Christiane Stehle (Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock), Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Susanne Schlagl, Geschäftsführerin Deutschland bei GE HealthCare.
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(v.l.) Die Unterzeichnenden Prof. Dr. Bernd Krause (Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock), Dr. Christiane Stehle (Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock), Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Susanne Schlagl, Geschäftsführerin Deutschland bei GE HealthCare.