Wal gesichtet - Backhaus dankt Einsatzteams vor Ort

Nr.079/2026  | 28.03.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

 

Seit den frühen Morgenstunden sind zahlreiche Menschen auf der Suche nach dem Wal, der vor der Küste Schleswig-Holsteins gestrandet war. Nachdem er sich aus seiner misslichen Lage befreien konnte, wurde der Wal heute am Mittag in der Wismarbucht, in der Nähe der Insel Walfisch erneut gesichtet.

Neben der Wasserschutzpolizei aus Wismar und Rostock sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums, des ITAW (Institut für terrestrische und Aquatische Wildtierforschung) sowie der Naturschutzorganisation Greenpeace zu Wasser und zu Lande auf der Suche nach dem Tier, um im Notfall helfen zu können.

Dazu erklärt Umweltminister Dr. Till Backhaus:

„Ich bin den Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Naturschützern dankbar für die gut koordinierte Arbeit vor Ort. Bereits gestern wurden neben der Wasserschutzpolizei auch die staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt, sowie das Nationalparkamt Vorpommern in Bereitschaft versetzt, um im Falle einer erneuten Strandung des Tieres schnell handeln zu können.

Meine Hoffnung, dass der Wal auf Nahrungssuche den Fischschwärmen folgt und seinen Weg zurück in die Nordsee und den Atlantik findet wurde leider bisher leider nicht erfüllt. Ich bitte darum, das sicher geschwächte und gestresste Tier möglichst in Ruhe zu lassen, damit sich sein Zustand nicht weiter verschlechtert. Fachleute sind vor Ort und werden der Situation angepasst entscheiden, was zu tun ist.“