Ruhe wirkt – Wal vor Wismar wirkt kräftiger
Experten des Deutschen Meeresmuseums, der Umweltschutzorganisationen Greenpeace und Sea Shepherd haben sich in Begleitung des Umweltministers von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, am Nachmittag ein Bild von der Lage des vor Wismar gestrandeten Wals gemacht.
Gemeinsam erklären sie:
„Der Zustand des Wals wurde untersucht und unsere Erwartung hat sich bestätigt. Die Ruhe, die wir dem Tier haben angedeihen lassen hat offensichtlich gewirkt. Der Zustand des Wals ist besser als am Morgen und besser als gestern. Da wir in den nächsten Stunden mit weiter steigendem Wasserstand rechnen können, verbessert sich die Möglichkeit für den Wal, aus eigenem Antrieb seine Liegeposition zu verlassen. Augenblicklich liegt er nur leicht auf dem Grund. Es soll daher gegen 19:00 Uhr, wenn der Wasserstand nochmals 15 cm höher ist als am Nachmittag, die Gelegenheit genutzt werden, das Tier dazu zu motivieren, aufzubrechen. Sollte das nicht gelingen, hat der Wahl aber auch die ganze Nacht noch Zeit bei gleichbleibendem Wasserstand, sich fortzubewegen.“