Wal vor Poel: Lage bleibt kritisch
Der bereits mehrfach in der Wismarbucht gestrandete Wal hat sich erneut im flachen Wasser vor der Insel Poel festgeschwommen. Umweltminister Till Backhaus, die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und Sea Shepherd sowie das Deutsche Meeresmuseum und ITAW wollen dem geschwächten Tier nun wieder Ruhe gönnen, erklären sie gemeinsam:
„Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnen kann, dem Tier Ruhe zu gönnen. Diese Ruhe werden wir ihm nun geben. Die Liegeposition des Wals ist ungünstig, da das Wasser in der Umgebung sehr flach ist und daran wird sich bis morgen nur wenig ändern. Dazu ist die Bucht sehr verwinkelt. Die Gesamtprognose für das Tier ist nicht gut. Dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, dass der Wal sich aus eigenem Antrieb wieder in Bewegung setzt. Wichtig ist dabei, ihn ungestört zu lassen und sich nicht unbefugt mit Wasserfahrzeugen zu nähern. Sollte sich der Wal morgen noch an seinem derzeitigen Liegeplatz befinden, werden die Fachleute ihn in Augenschein nehmen."