Wal liegt weiter im Kirchsee vor Poel
Der in der Wismarbucht gestrandete Wal liegt weiterhin an derselben Stelle an der er sich am Dienstag festgeschwommen hat. Das berichtet Umweltminister Dr. Till Backhaus:
„Um den Bereich ist ein Sperrbezirk eingerichtet worden. Für die Sperrzone gilt auch ein Überflugverbot – zum Beispiel für Drohnen. Wie die Wasserschutzpolizei berichtet, ist es in der Nacht zu keiner Verletzung der 500-Meter-Sperrzone gekommen. Am Morgen konnte beobachtet werden, dass der Wal etwa alle fünf Minuten atmet. Am Mittag wird ein Vermessungsboot die Umgebung des Tieres sondieren. Dabei handelt es sich um vorbereitende Maßnahmen, um den Tierkörper später bergen zu können. Die Vermessung wird so schonend wie möglich unternommen, um das Tier nicht zu stören. Zeitgleich findet im Hafen von Kirchdorf eine angemeldete Demonstration statt. Die bereits eingerichtete Walwache wird aufrechterhalten. Ich habe die Koordination aller Maßnahmen zur Chefsache erklärt. In täglichen Lagesbesprechungen wird die Situation kontinuierlich bewertet und abgewogen. Bis zur letzten Minute werden alle ernst zu nehmenden Hinweise, die dem Tier helfen könnten, entgegengenommen und geprüft. Dazu besteht auch weiterhin Kontakt zu Marc Robert Lehmann. Ein prüffähiges Gesamtkonzept von ihm, wie dem Wal noch zu helfen wäre, liegt bislang nicht vor.“