15 Jahre Hilfe und Unterstützung rund um die Pflege: Drese gratuliert Pflegestützpunkt Pasewalk zum Jubiläum
Fünfzehn Jahre ist es her, dass in Pasewalk der erste Pflegestützpunkt des Landes seine Arbeit aufgenommen hat. Unzählige Pflegebedürftige, Angehörige und Interessierte haben hier seitdem eine kostenfreie, trägerübergreifende und neutrale Beratung erhalten.
„Mittlerweile sind es knapp 3.000 Beratungskontakte, die jährlich allein in Pasewalk zusammenkommen. Eine Zahl die zeigt: Aus dem ursprünglichen Pionierprojekt ist ein etablierter Dreh- und Angelpunkt für alle Ratsuchenden rund um das Thema Pflege geworden“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese heute anlässlich des Jubiläums.
Trete in der Familie ein Pflegefall ein, dann geschehe das häufig plötzlich und ohne Vorwarnung. „Das ist eine äußerst belastende Situation, die schnell überfordern kann. Wo bekomme ich Hilfe? Welche Pflegeform passt zu uns? Wie funktioniert die Pflege zu Hause und welche Anträge muss ich stellen? Genau für diese Navigation durch den bürokratischen Pflege-Dschungel stehen die qualifizierten Mitarbeitenden der Pflegestützpunkte bereit und informieren kostenfrei, individuell und trägerunabhängig“, erklärte Drese.
Seit Pasewalk vor anderthalb Jahrzehnten mit diesem Angebot als Vorreiter den Anfang machte, ist die Pflege- Beratungslandschaft in MV stetig gewachsen. „Wir können wirklich stolz darauf sein, dass wir heute auf insgesamt 19 Standorte blicken, die über das gesamte Land verteilt den Betroffenen als verlässliche Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Eine Erfolgsgeschichte die zeigt, wie eine wohnortnahe und niedrigschwellige Pflegeberatung aussehen kann“, so die Ministerin weiter.
„Mein besonderer Dank gilt heute den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Stützpunkte mit aufgebaut haben und Betroffenen seither mit viel Empathie und Fachwissen zur Seite stehen. Sie sind oft der erste Lichtblick für Familien in einer überaus schwierigen Lebensphase“, lobte Drese das Engagement des Teams vor Ort.
Pasewalk nehme aber auch hier eine Sonderstellung ein. „Es ist der einzige Pflegestützpunkt im Land, der gemeinschaftlich von einem Vater-Tochter-Duo bestehend aus Herrn Zander als Pflegeberater und Frau Zander als Sozialberaterin geführt wird“, merkte Drese an.
Ihren Dank sprach Drese aber auch dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und den Landesverbänden der Pflegekassen für Ihre Beteiligung aus. „Gemeinsam ist es uns gelungen, vorbildliche Strukturen aufzubauen, mit dem wir Betroffene auffangen, unterstützen und bei Bedarf auch an weitere regionale Angebote wie Selbsthilfegruppen vermitteln.“
Das Land fördert die Pflegestützpunkte mit 790.000 Euro jährlich. Weitere Informationen finden Interessierte unter https://www.pflegestuetzpunktemv.de/