Baltic Sea Philharmonic spielt in zwei Schulen in Vorpommern

Schülerinnen und Schüler in Strasburg und Pasewalk sind begeistert

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Ministerin Martin mit Musikerinnen und Musikern des Baltic Sea Philharmonic; Foto: Geert Maciejewski
Ministerin Martin mit Musikerinnen und Musikern des Baltic Sea Philharmonic; Foto: Geert Maciejewski
Ministerin Martin mit Musikerinnen und Musikern des Baltic Sea Philharmonic; Foto: Geert Maciejewski
Nr.063/26  | 17.04.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Über ein musikalisches Highlight konnten sich Schülerinnen und Schüler in Strasburg (Uckermark) und Pasewalk am Freitag freuen. Das Baltic Sea Philharmonic trat zunächst an der Roten Grundschule in Strasburg und anschließend in der Grundschule Mitte in Pasewalk auf.

Kulturministerin Bettina Martin hat gemeinsam mit den Kindern an den so genannten Pop-Up-Konzerten teilgenommen.

Das Orchester Baltic Sea Philharmonic ist ein von Usedom weltweit agierendes Symphonieorchester der besonderen Art. Es besteht aus jungen Musikerinnen und Musikern aus den Ostseeanrainerstaaten und existiert seit 2008. Ein Markenzeichen des Orchesters ist es, dass es zumeist ohne Noten und stehend spielt, so dass ein ganz eigener Rhythmus entsteht. Das Orchester arbeitete bereits mit namhaften Dirigenten wie Neeme und Kristjan Järvi und Kurt Masur zusammen sowie mit herausragenden Solistinnen und Solisten wie Jonas Kaufmann, Gidon Kremer, Julia Fischer, Fazıl Say oder Max Raabe.

Neben Auftritten in den internationalen Konzerthallen leistet das vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderte Orchester auch musische Bildungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern und spielt für Kinder und Jugendliche in Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen. Das Orchester wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. In diesem Jahr erhält es 150.000 Euro aus der Kulturförderung. Neben den heutigen Pop-Up-Konzerten in Schulen des südlichen Vorpommerns ist das Orchester in diesem Jahr mit weiteren Pop Up Konzerten bereits in Wismar, Dreveskirchen, Neubrandenburg, Moltzow, Kargow und Waren (Müritz) aufgetreten. Weitere Konzerte sind im Mai auf der Insel Usedom geplant.

„Das Baltic Sea Philharmonic bringt den Kindern den Zauber von klassischer Orchestermusik spielerisch und trotzdem auf allerhöchstem Niveau nahe. Es ist ergreifend, wie die Musikerinnen und Musiker die Schulkinder innerhalb weniger Augenblicke in ihren Bann ziehen. Viele von den Kindern haben noch nie ein klassisches Orchester erlebt. Ich bin mir sicher, dass diese Konzerte lange bei ihnen nachwirken werden und vielleicht bei einigen von ihnen die Begeisterung für Musik geweckt haben, die sie ein Leben lang begleiten wird“, sagte Ministerin Martin nach den beiden Konzerten. „Es ist ein wertvoller Beitrag der kulturellen Bildung, dass das Baltic Sea Philharmonic mit seinem Kinderprogramm in die Schulen geht und so schon die Jüngsten an die Musik heranführt.“

Bei den Konzerten sitzen die Kinder nicht nur auf ihren Stühlen und hören zu, sondern ihnen werden die einzelnen Orchesterinstrumente präsentiert, die Musikstücke werden kindgerecht erklärt und die Schülerinnen und Schüler werden auch zum Mitmachen animiert.

Musikalische Grenzen kennt das Baltic Sea Philharmonic nicht. Das zeigt auch eine Zusammenarbeit mit der Band Coldplay beim Glastonbury Festival in Großbritannien im Jahr 2024.

Die musikalische Bandbreite und das breite Spektrum der Musikerinnen und Musiker sind ein Grund dafür, dass das Orchester auch immer wieder bei den zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen neue Fans gewinnt.

Anlagen

063 - Baltic Sea Philharmonic.pdf (PDF, 0,24 MB)

baltic sea philharmonic.jpg (JPG, 2,96 MB)
Ministerin Martin mit Musikerinnen und Musikern des Baltic Sea Philharmonic; Foto: Geert Maciejewski