Schwesig: MV präsentiert sich stark auf Hannover-Messe
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besucht heute die Hannover-Messe. Am Nachmittag steht ein Messerundgang auf dem Programm. Am Abend lädt die Ministerpräsidentin zu einem Ausstellerempfang ein. Mecklenburg-Vorpommern ist in diesem Jahr mit 21 Ausstellern auf der Hannover-Messe vertreten. Davon präsentieren sich 19 an dem von der Staatskanzlei geförderten Firmengemeinschaftsstand.
„Die Hannover-Messe ist die weltweit wichtigste Industriemesse mit dem Schwerpunkt auf Zukunftsentwicklungen in der Industrie, auf Digitalisierung und Energietechnologien. Ein Spitzentreffen derjenigen, die Wirtschaft und ihre Zukunft gestalten. Damit ist sie zugleich eine hervorragende Gelegenheit, um unser Land und seine Unternehmen zu präsentieren. Wir in Mecklenburg-Vorpommern sind dieses Jahr mit 21 Ausstellern dabei. Ich danke allen, die mit Einfallsreichtum und Einsatz ihr Unternehmen und unser Land hier vertreten“, erklärte die Ministerpräsidentin.
„Wir sind seit 35 Jahren auf der Hannover-Messe und akquirieren hier konkret Aufträge für MV und unser Unternehmen. Deshalb ist die Unterstützung der Landesregierung hier auch richtig investiert“, erklärt der Güstrower Hallenbauer Uwe Stieblich. Erstkontakte auf der Hannover-Messe führten zu konkreten Aufträgen. So hat das Güstrower Stahlbauunternehmen unter anderem für ecoflight in Zürich, den Werkzeugmaschinenbauer Heuer in Großröhrsdorf in Sachsen und den Metallaufbereiter Xervon in Fürth gebaut.
Die Ministerpräsidentin betonte, dass sich die Außenwirtschaft im vergangenen Jahr positiv entwickelt hat. „Nach vorläufigen Zahlen ist das Gesamtvolumen im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf fast 21 Milliarden Euro gestiegen. Das ist unser bisher bestes Ergebnis. Unser Außenhandel zeigt sich robust und im Aufwärtstrend“, sagte Schwesig. Ziel der Landesregierung ist es, Unternehmen beim Sprung auf internationale Märkte zu unterstützen.
Partnerland der Hannover-Messe ist in diesem Jahr Brasilien. Schwesig hatte während ihrer Bundesratspräsidentschaft das Land mit einer großen Wirtschaftsdelegation besucht. „Auf Brasilien zu setzen, war genau richtig. Wir haben inzwischen 200 Ingenieure ausgebildet und damit etwa Zweidrittel der Schweißfachingenieure in Brasilien. Viele Kontakte kamen über die Delegationsreise mit der Ministerpräsidentin. Das hat Türen geöffnet. Wir machen inzwischen 250.000 Euro Jahresumsatz in Brasilien mit stark steigender Tendenz“, sagte der Geschäftsführer der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Dr. Rigo Peters. Das Unternehmen war 2024 bei der Brasilien-Reise dabei und stellt dieses Jahr auf der Hannover-Messe aus.
„Brasilien ist ein attraktiver Markt für unsere Wirtschaft. Wir wollen die Zusammenarbeit mit Brasilien in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, erklärte die Ministerpräsidentin.