24 Europaschulen stärken europäische Bildung

Oldenburg: Wichtiger denn je, dass junge Menschen Europa verstehen und aktiv mitgestalten können

Nr.075-26  | 24.04.2026  | BM  | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

In Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich 24 Europaschulen für eine starke europäische Dimension im Bildungswesen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von interkulturellen Kompetenzen, Mehrsprachigkeit und einem gemeinsamen europäischen Werteverständnis bei Kindern und Jugendlichen. „Europa beginnt im Klassenzimmer“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Wenn Schülerinnen und Schüler frühzeitig Sprachen lernen, andere Kulturen kennenlernen und internationale Erfahrungen sammeln, stärkt das nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern auch den europäischen Zusammenhalt“, so Oldenburg.  

Die Europaschulen verankern Themen wie Demokratie, Freiheit, nachhaltige Entwicklung und interkulturelles Lernen im Schulalltag. Dabei profitieren alle Schularten – von der Grundschule bis zur beruflichen Schule. Ein besonderer Fokus liegt auf internationalen Schulpatenschaften und Austauschprogrammen. Diese fördern nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern auch Toleranz, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. „Gerade in einer Zeit globaler Herausforderungen ist es wichtiger denn je, dass junge Menschen Europa verstehen und aktiv mitgestalten können“, so die Bildungsministerin weiter.  

Ein zentrales Element der Europaschulen ist die Entwicklung eines kompetenzorientierten Europa-Curriculums. Es verbindet fachliches Lernen mit interkultureller Bildung und fördert gezielt das Verständnis der Schülerinnen und Schüler von Europa. Ergänzt wird das fachliche Lernen durch vielfältige Fremdsprachenangebote – teilweise bereits ab der ersten Klasse – sowie durch internationale Begegnungen und Auslandspraktika.  

Mit der Besetzung der Landeskoordination zum 1. September 2025 hat das Land die Unterstützung der Schulen weiter gestärkt. Zudem sorgt ein neues einheitliches Logo für mehr Sichtbarkeit innerhalb des Netzwerks und darüber hinaus. Die feierliche Übergabe von Wandplaketten an die Schulen im vergangenen Schuljahr hat die Bedeutung eines gemeinsamen Auftritts unterstrichen. „Wir haben damit die Europaschulen und ihr Engagement noch weiter ins Bewusstsein gerückt“, betonte Oldenburg. „Das neue Erscheinungsbild macht deutlich: Diese Schulen stehen für Qualität, Offenheit und den internationalen Austausch.“  

Anlässlich des bevorstehenden EU-Projekttages an Schulen am Montag, 27. April 2026, und der Europawochen vom 30. April bis 31. Mai 2026, wird das Engagement der Europaschulen besonders sichtbar. Veranstaltungen und Projekte bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit europäischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Ideen einzubringen.  

Übersicht über die Europaschulen in Mecklenburg-Vorpommern:  

  • Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Greifswald
  • Schloss-Gymnasium Gützkow
  • Regionale Schule Jarmen
  • Deutsch-Polnisches Gymnasium Löcknitz
  • Europaschule Oskar-Picht-Gymnasium
  • Europaschule „Arnold Zweig“ Pasewalk
  • Regionale Schule „Adolph Diesterweg“ Stralsund
  • Regionale Schule mit Grundschule „Pestalozzi“ Demmin
  • Grundschule Ost „Hans Christian Andersen“ Neubrandenburg
  • Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ Neubrandenburg
  • Gesamtschule „Vier Tore“ Neubrandenburg
  • Gymnasium Am Sonnenkamp Neukloster
  • Grundschule Europaschule Kiefernheide Neustrelitz
  • Gymnasium Carolinum Neustrelitz
  • Reuterstädter Schulcampus Stavenhagen
  • SchulCampus Evershagen
  • Hundertwasser-Gesamtschule Rostock
  • Gymnasium Reutershagen Rostock
  • Verbundene Regionale Schule und Gymnasium Rövershagen
  • Europaschule Gymnasium Teterow
  • Europaschule Hagenow
  • Pädagogium Schwerin
  • Grundschule „John Brinckman“ Schwerin