FiSH-Preisverleihung in Rostock: „sdi – Keine Ahnung“ ist „Film des Jahres“
Vier Tage lang stand Rostock im Zeichen des jungen Films
Am Sonntag (26. April) wurden im MAU-Club in Rostock die Preise des 23. FiSH Filmfestivals verliehen. Kulturministerin Bettina Martin übergab den Preis für den „Film des Jahres“ in der Kategorie Junger Film, der vom Ministerium für Wissenschaft. Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und der MV Filmförderung gestiftet wird und mit 3.000 Euro dotiert ist.
Ministerin Martin hatte bereits zum Festival-Auftakt am Donnerstag (23. April) einen der Medienkompetenzpreise übergeben, die jährlich im Rahmen des FiSH verliehen werden.
Ministerin Martin: „Jedes Jahr wird Rostock mit dem FiSH-Festival zur norddeutschen Hauptstadt des jungen Films und zum Zentrum der jungen deutschen und nordeuropäischen Filmszene. Es ist ein ganz besonderes Festival, das den jungen Filmschaffenden viel Raum für Kreativität und zum Netzwerken gibt und ist ein tolles Beispiel dafür, dass Kunst über alle Grenzen hinweg verbindet. Mit den vielen Veranstaltungen, Netzwerktreffen und natürlich Filmvorführungen ist das FiSH-Festival seit über 20 Jahren ein kultureller Höhepunkt in der Hansestadt Rostock. Es lockt kreative Köpfe aus ganz Europa an und zeigt, wie dynamisch und bunt die Szene der jungen Filmschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern ist. Das Festival und die Preise setzen ein Spotlight auf Nachwuchsfilmemacherinnen und -filmemacher, die gesellschaftliche Themen aufgreifen, Veränderungen anstoßen sowie innovative Ideen und neue Perspektiven einbringen. Für uns als Landesregierung ist die Unterstützung des FiSH-Festivals eine Investition in die kulturelle Vielfalt, regionale Identität und die Entwicklung des Landes“.
„Film des Jahres“ geht an „sdi – keine Ahnung“
Insgesamt wurden zehn Preise verliehen, gestiftet von den Sponsoren und Partnern des Festivals.
Der vom Land gestiftete Preis „Film des Jahres“ in der Kategorie JUNGER FILM wurde nach der Bekanntgabe der Juryentscheidung durch Kulturministerin Martin an das Filmemacherduo Arnit Likaj und Daniel Schmidt für ihren Film „sdi – keine Ahnung“ überreicht, einen 11 Minuten langen Kurzfilm über zwei Brüder.
Das vollständige Programm, weitere Informationen zum FiSH und zu den Preisträgern finden Sie auf:
https://fish-festival.de/programmuebersicht-nach-tagen-2026/
Zu den diesjährigen besonderen Momenten des Festivals zählt auch eine Premiere des Rostocker Polizeiruf 110 „Sie haben Namen“ noch vor der Fernsehausstrahlung und im Kinoformat am Sonntagabend nach der Vorführung der Gewinnerfilme.
Das FiSH-Festival wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern über die MV Filmförderung GmbH gefördert. Die Landesförderung für 2026 beträgt 40.000 Euro.
Zusätzlich unterstützt das Land den Preis für das Beste Musikvideo des Zentrums der jungen deutschen und nordeuropäischen Filmszene (PopKW M-V e. V.) mit 1.200 Euro, der im Rahmen des „PopFiSH“ vergeben wird.
Die an diese Pressemitteilung angehängten Bilder dürfen für die Berichterstattung zu dieser PM kostenfrei verwendet werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet.
Bildunterschrift:
(v.r.) Kulturministerin Bettina Martin, die Preisträger Arnit Likaj und Daniel Schmidt, FiSH-Festivalleiterin Hella Rihl.
Fotograf: Felix Willer