Zukunft des Rostocker Hafens
Staatssekretär Schulte: „Chancen der Energiewende nutzen“
Der Rostocker Seehafen wird zum Schlüsselstandort der industriellen Transformation in Mecklenburg-Vorpommern. Darauf hat Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte bei einer Veranstaltung der Initiative „Zukunftshafen Rostock“ hingewiesen.
„Die Energiewende ist nicht nur eine ökologische Aufgabe, sondern vor allem eine wirtschaftliche Chance. Für unsere Hafenstandorte gilt: Wer jetzt investiert, sichert sich die Wertschöpfung von morgen“, sagte Schulte.
Das Land setzt dabei bewusst auf den Ausbau des Rostocker Hafens. Seit 2021 wurden im Hafenumfeld zahlreiche Infrastrukturprojekte unterstützt. Mit Zuschüssen in Höhe von rund 146 Millionen Euro wurden Investitionen von über 200 Millionen Euro angestoßen. „Wir reden nicht nur über Transformation – wir finanzieren sie auch“, so Schulte.
Gleichzeitig stellt das Land die Weichen für die nächste Entwicklungsstufe: Mit einer gemeinsamen Potenzialanalyse für die Häfen Rostock und Sassnitz/Mukran sollen die industriellen und energetischen Perspektiven systematisch erschlossen und neue Ansiedlungen vorbereitet werden.
Klar ist aber auch: Die Chancen werden nur genutzt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. „Wir brauchen schnellere und verlässlichere Genehmigungsverfahren. Wenn Projekte zu lange dauern, gehen Investitionen verloren – und mit ihnen Arbeitsplätze und Wertschöpfung“, betonte Schulte.