Plattdeutsches Wort des Jahres gesucht
Triddelfitzen, Batterieknoesel, Tauhusmarachen, Zoomdösch und Lögendöntje stehen zur Auswahl
Schlackermaschü, Tauversicht und Fräden, das waren die plattdeutschen Wörter der vergangenen Jahre. Der Wettbewerb um das plattdeutsche Wort des Jahres zeigt nicht nur, wie lebendig das Plattdeutsche in Mecklenburg-Vorpommern ist, sondern spiegelt auch alljährlich den Zeitgeist wider.
Ab sofort kann für das plattdeutsche Wort des Jahres 2026 votiert werden. Eine Jury hat aus den zahlreichen Vorschlägen fünf Wörter ausgewählt, die jetzt zur Abstimmung stehen.
„Plattdeutsch lebt! Das zeigt der Wettbewerb jedes Jahr aufs Neue“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. „Die Sprache ist Teil der Identität Mecklenburg-Vorpommerns und der Menschen bei uns. Wie aktuell und lebendig Platt ist, belegen immer wieder die kreativen Ideen, mit denen moderne Begriffe ins Plattdeutsche übertragen werden. Ich rufe alle Freunde der plattdeutschen Sprache auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen.“
In diesem Jahr stehen Triddelfitzen, Batterieknoesel, Tauhusmarachen, Zoomdösch und Lögendöntje zur Auswahl. Welches Wort letztendlich gewählt wurde, wird am 30. Mai im Rahmen der Plattdeutschen Wochen in Stavenhagen bekanntgegeben.
Der Wettbewerb wird alljährlich vom Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen und dem Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. veranstaltet. Bis zum 13 Mai können alle noch ihren Favoriten aus den Vorschlägen wählen. Das ist ganz einfach unter https://frlm-mv.de/plattwort-und-umfrage/ möglich.