Das Leben des Robert Kahn
Vorstellung der Biografie des jüdischen Komponisten am 5. Mai in der Feldberger Seenlandschaft
Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,
der Beauftragte für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Voss, dankt Ihnen für die Ankündigung der folgenden Veranstaltung.
Präsentation der neuen Biografie über den Komponisten Robert Kahn
Dienstag, 5. Mai 2026 um 19:00 Uhr
Stieglitzenkrug,
Schlichter Damm 10
17258 Feldberger Seenlandschaft
Eintritt frei
Über die Zeit des jüdischen Komponisten Robert Kahns in Feldberg (1910-1939) hat Reinhard Wulfhorst in seinem Schweriner Musikverlag Edition Massonneau das Buch „Idylle und Vertreibung“ veröffentlicht. Es wird am Dienstag, 5. Mai 2026, um 19:00 Uhr im Stieglitzenkrug, Schlichter Damm 10 in Feldberg präsentiert. Dazu werden Streicherinnen der Mecklenburgischen Staatskapelle die 1933 in Feldberg komponierte Serenade für Streichtrio musizieren.
Der Abend wird moderiert vom Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Voss.
Autor Reinhard Wulfhorst hat in mehrjähriger Recherche in Archiven in Berlin, Mannheim und London bis hin nach Jerusalem eine Vielzahl von Dokumenten über Robert Kahn entdeckt. Daneben war für ihn die Feldberger Grundstücksakte von „Haus Obdach“ eine zentrale Informationsquelle, weil sie insbesondere die Maßnahmen der Nationalsozialisten gegen das Ehepaar Kahn dokumentiert. Wertvolle Unterstützung erhielt der Autor auch von mehreren Feldberger Bürgern. Die Nachfahren von Robert Kahn machten für das Buch neben vielen persönlichen Briefen und Fotos erstmals das Gästebuch von „Haus Obdach“ zugänglich. Eine besondere Entdeckung ist ein Zyklus von Zeichnungen, mit denen der renommierte Landschaftsmaler Albert Hertel den Blick vom „Haus Obdach“ auf die Feldberger Seenplatte festgehalten und dann seinen Schwiegersohn Robert Kahn zum Geburtstag überrascht hat. Die Zeichnungen werden erstmals in dem Buch veröffentlicht.
Im Anhang:
- Buchcover „Idylle und Vertreibung“
- Plakat der Veranstaltung