Justizministerin begrüßt in ihrem Büro AVD-Nachwuchsklasse
Ministerin Jacqueline Bernhardt: „Die 20 Anwärterinnen und Anwärter sind die ersten, die von der neuen Zulage profitieren.“
In der aktuellen Ausbildungsklasse zum Allgemeinen Vollzugsdienst (AVD) sind 20 Frauen und Männer. Sie haben heute das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz besucht. „Es ist die erste Klasse, die von der Erhöhung des Anwärtersonderzuschlags profitiert. Der Zuschlag beträgt nun 50 statt 35 Prozent vom Grundbetrag. Das macht monatlich rund 200 Euro brutto aus. Die Erhöhung ist ein wichtiges Zeichen der Nachwuchsgewinnung. Genauso wichtig ist auch die gute Tradition, dass die Nachwuchsklassen des Justizvollzugs ihre oberste Dienstbehörde kennenlernen. Denn Termine im Ministerium sind für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalten eher selten. Im Ministerium werden aber die für den Justizvollzug verbindlichen Entscheidungen getroffen. Diesen Ort, die zuständige Aufsichtsbehörde, wollen wir transparent zeigen. Ich freue mich stets, wenn die Anwärterinnen und Anwärter dann in meinem Büro alle Themen des Hauses von der Justiz- bis zur Gleichstellungspolitik ansprechen“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.
Die Ministerin empfing die Klasse, die im Februar 2026 ihre Ausbildung begonnen hat. Die sechs Frauen und 14 Männer setzten sich aus 100 Bewerbungen durch. Das Durchschnittalter liegt bei gut 21 Jahren. Einige von ihnen haben bereits eine erste Ausbildung gemacht zum Beispiel als Hotelfachmann, Sozialassistent, Verkäuferin oder Bauten- und Objektbeschichter. Insgesamt werden aktuell 65 Frauen und Männer für den AVD in Mecklenburg-Vorpommern ausgebildet. Bewerben können sich alle ab 18 Jahren, sofern sie über die mittlere Reife verfügen oder einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen können. Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn April 2027 können bis Ende Oktober abgegeben werden. ->Hier bewerben.
Die Justizvollzugsanwärterinnen und Justizvollzugsanwärter haben nach dem Ministerium auch den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern besucht. Dort war nach einer Führung durch den Parlamentsbereich ein Gespräch mit Abgeordneten angesetzt.