Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet 35. Filmkunstfest

Nr.101/2026  | 05.05.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

„Wir treffen uns in diesem Jahr zum 35. Filmkunstfest: Das Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern ist so alt wie unser Land. Es war das erste Filmfest in den ostdeutschen Bundesländern und ist heute eines der größten“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur Eröffnung des Filmkunstfestes. Wer öfter hier sei, wisse, ganz Schwerin ist in diesen Tagen kinobegeistert. „Ich will mich beim Team des Filmkunstfestes für ein tolles Programm bedanken. 16 Filme werden in Deutschland zum ersten Mal gezeigt, 18 Filme feiern hier sogar ihre Weltpremiere. Ich freue mich besonders auf die Hommage an unseren Ehrenpreisträger Armin Müller-Stahl. Ein Ausnahmeschauspieler, der in Ost- und Westdeutschland, in Europa und in Hollywood Erfolg hatte,“ so Schwesig weiter.

„Mit der MV-Filmförderung haben wir Festival-, Film- und Kinoförderung seit 2020 unter einem Dach. Wir unterstützen Filme aus Mecklenburg-Vorpommern, Filme, die in Mecklenburg-Vorpommern gedreht werden, wir unterstützen unsere Kinos und unsere Festivals, zum Beispiel das Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern“, fuhr sie fort. Trotz schwieriger Haushaltslage bleibe die Filmförderung auch im aktuellen Doppelhaushalt unverändert.

Das Land habe sich im Bund für eine Reform der Filmförderung auf Bundesebene eingesetzt. Schwesig sagte: „Der Investitionspakt der Bundesregierung für eine Stärkung des Filmstandorts Deutschlands macht Hoffnung. Vorgesehen ist eine Verdopplung der Mittel für den Deutschen Filmförderfonds und den German Motion Picture Fund. Transparenz und Planungssicherheit sollen sich verbessern. Das Ende des Zukunftsprogramms Kino des Bundes bedauern wir dagegen sehr.“ Damit hätten Bund und Länder gemeinsam nachhaltige Investitionen in Kinos vor allem in ländlichen Regionen gefördert. „Wir als Land stellen den Kinos weiter 750.000 Euro zur Verfügung und wünschen uns, dass auch der Bund seinen Teil – das waren ebenfalls 750.000 Euro – wieder übernimmt. Dazu ergreifen wir im Bundesrat die Initiative.“