Backhaus: Offene Fragen zum Buckelwal müssen geklärt werden

Nr.139/2026  | 05.05.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

„Ich nehme die aktuelle Diskussion und die Einschätzungen des Deutschen Meeresmuseums zur Kenntnis. Den Spekulationen über den möglichen Tod des Wals schließe ich mich zum jetzigen Zeitpunkt ausdrücklich nicht an. Ich richte mein Urteil an Fakten aus. Sollte das Deutsche Meeresmuseum Erkenntnisse haben, die wir nicht haben, bitte ich um entsprechende Herausgabe.

Insgesamt bin auch ich der Auffassung, dass die relevanten Daten zum Wal zügig vorgelegt und die offenen Fragen aufgeklärt werden müssen. Gerade weil die Freilassung des Wals Medienberichten zufolge nicht abgestimmt erfolgt ist, besteht hier ein berechtigtes Interesse an Transparenz.

Mit der privaten Initiative ist vereinbart, dass sie sich bis heute mit den angeforderten Informationen zurückmeldet. Dazu gehören insbesondere die Daten der Peilsender sowie aktuelle Erkenntnisse zum Zustand des Tieres. Diese Rückmeldung war Bestandteil der gemeinsamen Absprachen, und ich erwarte, dass sie nun zeitnah erfolgt.

Unabhängig davon ist mir wichtig klarzustellen, dass zentrale Punkte im Vorfeld verbindlich vereinbart waren: Erstens die Anbringung eines Peilsenders sowie eine Videoüberwachung auf der Barge, zweitens eine tierärztliche Begutachtung des Tieres unmittelbar vor der Freilassung, und drittens die Bereitstellung der Peilsenderdaten für einen abgestimmten, vertraulichen Kreis.

Diese Punkte dienen der Nachvollziehbarkeit des Einsatzes und der weiteren Einordnung des Geschehens.

Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass wir den Wal begleiten – und dazu gehört auch, dass die Initiative ihren Vereinbarungen nachkommt und die Informationen unverzüglich vorlegt.“

 

Anlagen

Statement zu Peilsender des Wals (PDF, 0,12 MB)
Statement zu Peilsender des Wals