PRESSEEINLADUNG: Erstmalige Verleihung der Landespflegemedaille

Ministerpräsidentin Schwesig und Sozialministerin Drese würdigen Verdienste von pflegenden Angehörigen

Nr.090  | 07.05.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

In Mecklenburg-Vorpommern werden 86 Prozent der pflegebedürftigen Personen in der eigenen Häuslichkeit versorgt - mit oder ohne Unterstützung durch professionelle Dienste. Pflegende Angehörige bilden damit das Fundament der Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf. Betreut werden nicht nur hochbetagte Menschen, sondern auch Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit Unterstützungsbedarf.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport will die Menschen, die sich täglich mit großem Engagement um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern, würdigen. „Pflege erfordert nicht nur Zeit und Kraft, sondern auch ein außergewöhnliches Maß an Geduld, Mitgefühl und innerer Stärke. Oft geschieht all dies im Stillen, ohne gebührende Wertschätzung oder öffentliche Anerkennung. Deshalb stiften wir erstmalig eine Pflegemedaille für besondere Verdienste in der häuslichen Pflege sowie bei der Unterstützung pflege- oder unterstützungsbedürftiger Personen“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese in einer Ankündigung der Auszeichnungs-Veranstaltung.

Die Verleihung der Landes-Pflegemedaille findet am 12. Mai 2026 anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden im Goldenen Saal des Justizministeriums in der Landeshauptstadt Schwerin statt und wird von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vorgenommen.

Wann: Dienstag, 12. Mai, von 14.30 bis ca. 15.30 Uhr

Wo: Goldener Saal, Justizministerium, Puschkinstraße 19-21, 19055 Schwerin

Was: Erstmalige Verleihung der Landespflegemedaille an drei pflegende Angehörige

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung unter pressestelle@sm.mv-regierung.de wird gebeten. 

 

Hinweis: 

Im Vorfeld der Verleihung der Landespflegemedaille findet am 12. Mai von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr die Landespflegekonferenz zum Thema „Sorgende Gemeinschaften“ statt.

Sorgende Gemeinschaften kümmern sich um alle Menschen in einem Ort, Ortsteil oder Quartier, setzen weit vor der Pflegebedürftigkeit an und schaffen ein lokales Netzwerk in dem Nachbarn, Ehrenamtliche, Kommunen und professionelle Dienste Verantwortung übernehmen und den Sorgebedarf vor Ort abdecken.

Vorträge darüber, wie ein solcher Hilfsmix gelingen kann, Diskussionen über den großen Wert dieser sorgenden Gemeinschaften sowie gute Beispiele aus dem Land sind Bestandteile der Pflegekonferenz.

Auch hierzu sind Medienvertreter/innen eingeladen. Das komplette Programm ist dieser Pressemitteilung angefügt.