Schwesig: Unsere historische Verantwortung bleibt

Nr.105/2026  | 08.05.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute an das Ende des 2. Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnert.

„Am 8. Mai liegt das Ende des 2. Weltkrieges 81 Jahre zurück. Deutschland und die Deutschen haben in der Zeit der NS-Herrschaft großes Leid über weite Teile der Welt gebracht. Deutsche waren verantwortlich für millionenfachen Mord. Die heutigen Generationen tragen keine Verantwortung für die Verbrechen von damals. Aber es bleibt unsere historische Verantwortung, an die damaligen Ereignisse und vor allem an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Wir als Nachkommen haben das Glück, in Freiheit, Frieden und Demokratie zu leben. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Auch bei uns in Deutschland gibt es Kräfte, die die Demokratie verächtlich machen und sie durch eine autoritäre Ordnung ersetzen wollen. Das dürfen wir nicht zulassen. In der Demokratie gibt es mehr Freiheit für die Bürgerinnen und Bürger als in autoritären Systemen. Unser Grundgesetz sichert allen Bürgerinnen und Bürgern Grundrechte, die es in autoritären Systemen nicht gibt. Und in der Demokratie werden Regierungsämter aufgrund von Wahlen und nicht nach dem Recht des Stärkeren besetzt. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, Frieden, Freiheit und Demokratie für die kommenden Generationen zu bewahren.“

Der 8. Mai ist in Mecklenburg-Vorpommern Gedenktag. Für die Landesregierung nimmt Innenminister Christian Pegel die traditionelle Kranzniederlegung am Mahnmal „Die Mutter“ in Raben-Steinfeld vor, da Ministerpräsidentin Schwesig das Land im Bundesrat vertreten muss. Die Ministerpräsidentin hat bereits am 2. Mai an der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ-Außenlagers Wöbbelin teilgenommen.