Minister Christian Pegel beim gemeinsamen Gedenken am Denkmal „An der Mutter“

Nr.89/2026  | 08.05.2026  | IM  | Ministerium für Inneres und Bau

Anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs hat Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern, für die Landesregierung heute an der Kranzniederlegung am Denkmal „An der Mutter“ in Raben-Steinfeld teilgenommen.

„Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung – an unermessliches Leid, an zerstörte Leben und an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Das Denkmal ‚An der Mutter‘ steht stellvertretend für das stille Leid der Hinterbliebenen und mahnt uns, Menschlichkeit und Frieden zu bewahren“, verdeutlicht Minister Christian Pegel und ergänzt:

„Erinnerung ist keine rückwärtsgewandte Pflichtübung. Sie ist Auftrag für die Gegenwart. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Schutz der Menschenwürde sind Errungenschaften, die wir jeden Tag verteidigen müssen.“

Die Kranzniederlegung erfolgte in stillem Gedenken. Begleitet wurde die Zeremonie von kurzen Ansprachen und einer Schweigeminute. Das Denkmal „An der Mutter“ erinnert an die zivilen Opfer von Krieg und Gewalt und ist seit vielen Jahren ein zentraler Ort des Gedenkens in der Region.

„Gerade in Zeiten, in denen Krieg wieder nach Europa zurückgekehrt ist, müssen wir aus der Geschichte lernen. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit – er braucht Erinnerung, Verantwortung und unser gemeinsames Handeln“, erklärt Christian Pegel abschließend.