Schwesig: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in ihrem Grußwort zum 15. Jubiläum des Hospizes am Aubach die dortige Arbeit gewürdigt: „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen. Das steht in der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Dazu gehört, dass die Vorstellungen, Werte und Wünsche von Sterbenden respektiert werden. Diesem Ziel fühlt sich auch das Hospiz am Aubach verpflichtet. Die Menschen, die im Hospiz tätig sind, sind Tag und Nacht für die Sterbenden und ihre Angehörigen da.“ Sie danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht auf die Uhr schauten, wenn zum Ende ihrer Arbeitszeit noch jemand etwas brauche. Sie danke für die Fachkunde, das Einfühlungsvermögen und die gute Zusammenarbeit im Team. Schwesig würdigte ebenso die Verdienste von Pflegedienstleitung, Katy Nülken, die sie als engagierte Hospizleiterin kennen- und schätzen gelernt habe. Sie habe mit ihrem Engagement das Hospiz am Aubach 15 Jahre lang nachhaltig geprägt.
„Besonders bedanken möchte ich mich auch bei den Ehrenamtlichen im Hospiz. Die Hospizbewegung hat ihre Wurzeln im Ehrenamt. Ehrenamtliche sind im Hospiz tätig, unterstützen die Gäste und ihre Familien. Sie hören zu. Sie geben Zeit. Ehrenamt im Hospiz ist anspruchsvolles, intensives Ehrenamt, das den ganzen Menschen fordert“, so die Ministerpräsidentin weiter. Für dieses Engagement danke sie sehr.
Sie ergänzte: „Das Hospiz am Aubach ist auch finanziell auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Fünf Prozent seiner Kosten muss das Hospiz aus Spenden und ehrenamtlicher Hilfe aufbringen.“ Daher gelte auch allen Unterstützerinnen und Unterstützern ein ganz herzliches Dankeschön. „Herzlichen Glückwunsch zu 15 Jahren Hospiz am Aubach und alles Gute“, wünschte sie zum Abschluss.