Neue Heimat für die Rostocker Schützengesellschaft Concordia: Drese überreicht Fördermittelbescheid

Nr.104  | 16.05.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Die Zukunft des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Schützengesellschaft Concordia Rostock ist trotz des notwendig gewordenen Umzuges gesichert. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 35.000 Euro zur Errichtung der Luftdruckschießstände im zukünftigen Vereinsheim übergab Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese am (gestrigen) Freitag persönlich.

„Nachdem der bisherige Standort in der Rostocker Südstadt auf Grund des geplanten Abrisses zum Jahresende 2025 aufgegeben werden musste, haben die Schützen glücklicherweise im ehemaligen Heizhaus in der Ziolkowskistraße 10 eine neue Heimat gefunden. Diese muss nun aber entsprechend hergerichtet werden, damit die vereinseigene elektronische Luftdruckschießanlage mit neun Ständen wieder genutzt werden kann“, erklärte die Ministerin bei der Bescheidübergabe.

So sollen auch im neuen Schützenzentrum nach und nach wieder die gewohnten Voraussetzungen für den Trainings- und Wettbewerbsbetrieb auf 10 Meter geschaffen werden. Etwa für den MV-Cup, Ranglisten- und überregionale Wettkämpfe, die der Verein ausrichtet. Zuschauer und Gäste können diese sogar über eigens angeschaffte Monitore verfolgen, die auch am neuen Standort wieder eingesetzt werden sollen.

„Aber nicht nur viele sportliche Erfolge prägen die bereits 178 Jahre umspannende Vereinsgeschichte, sondern leider auch die mehrfach notwendig gewordenen Umzüge. Bereits in den 1990er-Jahren sowie 2004 hat der Verein aber bewiesen, dass er vor solchen Herausforderungen nicht zurückschreckt und hat mit viel Eigenleistung, Enthusiasmus und Unterstützung der Mitglieder verschiedene Aus- und Umbaumaßnahmen begleitet“, unterstrich die Ministerin.

Das sei nicht selbstverständlich und habe sicherlich Nerven, Zeit und Energie gekostet. „Aber jedes Mal war die Belohnung dafür eine noch modernere Trainingsstätte und ich bin mir sicher, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird. Und mit einem Mietvertrag mit einer Dauer von 25 Jahren ist das hoffentlich auf lange Sicht auch erst einmal der letzte Umzug“, so die Ministerin.

Sie freue sich, dass das Land den gemeinnützigen Verein mit Mitteln aus dem Bürgerfonds dabei unterstützen könne. „Von dieser Anlage profitieren dann nämlich nicht nur die Stadt und der Landkreis Rostock, sondern letztlich auch das gesamte Land.“