Schicksal des vor Poel gestrandeten Wals weiter ungeklärt
Nachdem vor der dänischen Insel Anholt ein Buckelwal tot angespült worden ist, konnte die Identität des Tieres noch nicht festgestellt werden. Zu den Spekulationen, dass es sich um den Kadaver des Wals handeln könnte, der mehrere Wochen vor der Insel Poel festgelegen hat, erklärt Umweltminister Dr. Till Backhaus:
„Bisher ist es nicht gelungen, eindeutig zu klären, ob es sich bei dem vor Anholt angespülten Tier um den Wal handelt, der uns über Wochen - zunächst vor Niendorf und anschließend in der Wismarbucht – in Atem gehalten hat. Eine Tierärztin der privaten Rettungsinitiative hat heute vor Ort versucht, sich ein Bild zu machen. Ein klares Ergebnis hat dies nicht gebracht. Morgen sollen weitere Untersuchungen erfolgen. Klar ist: Das Ereignis vor Anholt ist eine Tiertragödie – ganz gleich, ob wir das tote Tier kennen oder nicht. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass sich aufgrund der Klimaveränderung darauf vorbereiten müssen, dass sich solche Ereignisse häufen werden. MV hat die entsprechenden Schritte über die Umweltministerkonferenz in die Wege geleitet. Bis zum Herbst erwarte ich erste Ergebnisse.“