25 Jahre Partnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern

Erfolgsgeschichte einer Freundschaft unter Nachbarn

Nr.084/26  | 18.05.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Europaministerin Bettina Martin wird am kommenden Mittwoch (20.05.2026) gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, Gdańsk besuchen. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit der Woiwodschaft Pommern. Aus diesem Grund findet in der Baltischen Philharmonie in Danzig ein Festakt statt, an dem auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie der kommunalen Ebene teilnehmen. Ministerin Martin und der Parlamentarische Staatssekretär Miraß werden unter anderem von

  • Julia Kruse, Pommersches Landesmuseum,
  • Dr. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg,
  • Dr. Daniel Schiller, Prorektor für Forschung und Transfer der Universität Greifswald,
  • Dr. Christian Junghanß, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie, Stammzelltherapie und Palliativmedizin der Universitätsmedizin Rostock,
  • Daniel Taprogge, stv. Vorsitzender des DGB Nord,
  • Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg,
  • Marek Fialek, Vorsitzender Deutsch-Polnische Gesellschaft MV,
  • Michael Galander, Bürgermeister von Anklam,
  • Olaf Steinberg, Kreistagspräsident des Landkreises Ludwigslust-Parchim,
  • Stefan Sternberg, Landrat Ludwigslust-Parchim,
  • Rico Reichelt, Bürgermeister der Stadt Boizenburg/Elbe,
  • Vertreterinnen und Vertretern von Jugendorganisationen aus MV

begleitet.

Die Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern wird unter anderem von Vizemarschall Leszek Bonna, dem Vizewoiwoden der Woiwodschaft Pommern, Emil Rojek und Emilia Lodzińska, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Gdańsk, empfangen und das Europäische Zentrum für Solidarität besuchen.

„Die Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Pommern ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Ministerin Martin im Vorfeld der Reise. „Die Liste der gemeinsamen Projekte der vergangenen 25 Jahre ist lang. Ob in Fragen der grenzübergreifenden Sicherheit, der Wirtschaftsbeziehungen, des kulturellen Austausches oder Umweltangelegenheiten – mit Pommern verbinden uns mehr als nachbarschaftliche Beziehungen. In einem Vierteljahrhundert ist eine Freundschaft gewachsen, die ihresgleichen sucht. Gerade der Jugendaustausch hat in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, dass Mecklenburg-Vorpommern und Pommern inzwischen ein so enges Verhältnis zueinander haben. Was mich als zuständige Ministerin für Wissenschaft und Kultur natürlich besonders freut, sind die umfangreichen Kontakte zwischen unseren beiden Regionen auf diesen Gebieten. So pflegen die Universitäten Greifswald und Rostock, die hmt in Rostock und die beiden Hochschulen in Stralsund und Wismar intensive Kooperationen mit den Universitäten in Gdańsk und Słupsk. In der Kultur gibt es zahlreiche Partnerschaften sowohl auf kommunaler Ebene als auch durch das Pommersche Landesmuseum in Greifswald.“

Der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß bekräftigte: „Mecklenburg-Vorpommern und die Woiwodschaft Pommern verbindet seit 25 Jahren eine Partnerschaft, die auf Verlässlichkeit und gegenseitigem Respekt gewachsen ist und großes Vertrauen hervorgebracht hat. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen zeigt sich, wie wertvoll stabile und freundschaftliche europäische Nachbarschaften sind. Die Zusammenarbeit mit Pommern steht beispielhaft für die engen Beziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen insgesamt – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft. Sie schafft Begegnungen, baut Brücken und eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven. Auf diesem Fundament wollen wir weiter gemeinsam Zukunft gestalten: partnerschaftlich, europäisch und mit dem klaren Willen, gemeinsam unsere Regionen über Grenzen hinweg zu stärken.“

Ministerin Martin sieht in der engen Zusammenarbeit mit der Woiwodschaft Pommern jedoch auch noch großes Potenzial. „Die Herausforderung in der derzeitigen geopolitischen Lage sind für Polen und Deutschland enorm. Da kommt der engen Zusammenarbeit unter den Regionen eine große Bedeutung zu. Pommern und Mecklenburg-Vorpommern liegen an der Ostsee. Das verbindet nicht nur, das macht auch Kooperationen in Fragen der Sicherheit, der Wirtschaft und des Umweltschutzes unumgänglich und beide Seiten profitieren davon. Ich freue mich über das enge und vertrauensvolle Verhältnis zu unseren polnischen Freundinnen und Freunden und bin mir sicher, dass wir auch künftig eng zusammenarbeiten werden.“