Jugendgruppen üben für den Ernstfall: Drese besucht Länderjugendlager des Technischen Hilfswerkes

Nr.109  | 22.05.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendgruppen des Technischen Hilfswerks (THW) der Nordländer abwechselnd in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zum traditionellen Länderjugendlager. Gemeinsam gestalten sie das kommende Wochenende in Stralsund mit verschiedenen Ausflügen und Workshops, etwa zur Ersten Hilfe oder zum richtigen Retten aus Höhen und Tiefen.

Sozialministerin Stefanie Drese besuchte die Teilnehmenden heute am ersten Tag des Jugendlagers und hob die große Bedeutung des Ehrenamtes für den Bevölkerungsschutz hervor. „Das THW zeigt eindrucksvoll, wie wichtig engagierte Menschen für unsere Gesellschaft sind. Gerade junge Menschen übernehmen hier früh Verantwortung, lernen Teamgeist und Hilfsbereitschaft. Das stärkt nicht nur den Katastrophenschutz, sondern auch den solidarischen Zusammenhalt“, erklärte sie.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin vom Engagement der Jugendlichen und Betreuenden, die ihre Freizeit investieren, um sich auf Einsätze und Notlagen vorzubereiten. „Statt eines freien Pfingstwochenendes stehen hier die Grundsätze der Ersten Hilfe und verschiedene Rettungsmethoden auf dem Plan. Ganz praxisnah werden die Teilnehmenden also zu echten Lebensretterinnen und Lebensrettern, stärken aber auch ihr Selbstvertrauen und das eigene Verantwortungsbewusstsein“, so Drese.

Damit würden die Teilnehmenden wichtige Fähigkeiten erwerben, die auch fernab der Veranstaltung in den mittlerweile 18 Jugendgruppen (Ortsgruppen) des THW in Mecklenburg-Vorpommern vermittelt werden. Das Eintrittsalter liegt dabei in der Regel bei 10 Jahren. „Manche Ortsgruppen bieten aber auch sogenannte Minigruppen für Interessierte Kinder ab sechs Jahren an“, hob die Ministerin hervor.

Sie hoffe, dass die länderübergreifenden Jugendlager dazu beitragen, die Mitgliedschaft im THW noch attraktiver zu machen. „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen junge Menschen Orte, an denen sie Gemeinschaft erleben, sich bewegen, sich weiterentwickeln und aktiv einbringen können“, erklärte Drese und dankte allen, die an der Organisation mitgewirkt haben.