NØRD 2026: Ministerin Bernhardt ehrt digitale Frauen-Power
In der Kategorie „Female Pioneers“ gewinnt Katja Fröhlich aus Rostock: „Sie setzt sich für mehr Diversität in der Tech-Branche ein.“
Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt hat auf der größten Digital-Messe des Landes Frauen für ihr Wirken in der IT-Branche geehrt. „Die NØRD zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in Mecklenburg-Vorpommern steckt. Als Schirmherrin für die Kategorie ‚Female Pioneers‘ konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Frauen bei der Entwicklung der digitalen Zukunft ein gewichtiges Wort mitreden als Entwicklerinnen, Gründerinnen und Gestalterinnen. Die Digitalisierung braucht diese Vielfalt. Sie braucht unterschiedliche Perspektiven, neue Ideen und Menschen, die den Mut haben, Veränderung aktiv zu gestalten. Frauen leisten dazu jeden Tag einen wichtigen Beitrag in den Unternehmen, in der Verwaltung, in Start-ups, in Wissenschaft und Gesellschaft. Diese Leistungen sichtbar zu machen, ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen. Der NØRD Award ist dabei weit mehr als eine Auszeichnung. Er macht digitale Vorbilder sichtbar und würdigt Menschen, die Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und andere inspirieren“, sagte Ministerin Bernhardt am Abend bei der Übergabe der NØRD Award in der Kategorie „Female Pioneers“ in Rostock.
„Als Siegerin von den zuletzt drei nominierten Frauen gratuliere ich ganz herzlich Katja Fröhlich. Sie ist Vice President IT & Digital Products bei hepster in Rostock und gestaltet die technologische Zukunft eines international wachsenden Unternehmens. Mit der Verbindung von IT und Business schafft sie moderne Daten- und Plattformstrukturen und sorgt dafür, dass Technologie nicht komplizierter wird, sondern neue Möglichkeiten eröffnet. Besonders bemerkenswert ist dabei ihre Fähigkeit, Menschen mitzunehmen. Sie baut Brücken zwischen Technologie und Organisation, fördert Austausch und Lernen rund um Künstliche Intelligenz und setzt sich gleichzeitig mit großem Engagement für Female Leadership und mehr Diversität in der Tech-Branche ein. Katja Fröhlich steht damit für eine neue Generation von Führungskräften: strategisch, empathisch, innovativ und inspirierend“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt in ihrer Laudatio.
„Aber auch die beiden ebenfalls nominierten Frauen beweisen die Stärke dieser Kategorie. Eine Nominierte bringt künstliche Intelligenz auf Campingplätze. Mit dem Projekt KI-Camper zeigt sie, wie Digitalisierung verständlich, praktisch, menschlich und direkt vor Ort funktionieren kann. Eine weitere Nominierte hat im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein System etabliert, um Prozesse effizienter, transparenter und nachhaltiger zu gestalten. Digitalisierung beginnt eben nicht erst in Großkonzernen oder Metropolen, sondern dort, wo Menschen Chancen erkennen und andere mitziehen. Die nominierten Frauen sind daher Vorbilder vor allem für junge Mädchen, die sich so auch eine Zukunft in Technik, IT oder Innovation vorstellen könnten. Fortschritt entsteht durch Mut von Menschen, die neue Technologien erfinden oder bestehende optimieren und damit unser Land voranbringen“, erklärte Ministerin Jacqueline Bernhardt in Rostock.