Globale Solidarität beginnt vor Ort

Netzwerkveranstaltung mit Bundesministerin Reem Alabali Radovan und Ministerin Bettina Martin war Auftakt für bundesweite Veranstaltungsreihe

Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin. Details anzeigen
Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin.
Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin.
Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin.
Nr.102/26  | 28.05.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Unter dem Titel „Globale Solidarität – Starkes Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“ hat die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan, zum ersten Treffen einer bundesweiten Dialogreihe eingeladen.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Dialog mit rund 150 Aktiven, die sich für globales Bewusstsein und Engagement in Mecklenburg-Vorpommern engagieren. Darunter Mitglieder des Eine Welt Landesnetzwerks MV, wie zum Beispiel die Nordkirche, die Engagement Global gGmbH, MIGRANET MV oder auch der christliche Hilfsverein Wismar.

Landeseuropaministerin Bettina Martin hielt zu Beginn der Veranstaltung einen Impulsvortrag und betonte, dass globale Verantwortung vor Ort beginne und in enger Zusammenarbeit von Bund und Land unterstützt werde:
„In Mecklenburg-Vorpommern erleben wir seit vielen Jahren, wie stark das Engagement gewachsen ist: in Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden, Unternehmen, Kommunen, Hochschulen und Initiativen. Klimawandel, Ernährungssicherheit, Bildung, Gesundheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt – all diese Herausforderungen verbinden Regionen und Länder weltweit. Gerade deshalb beginnt globale Verantwortung immer auch vor Ort. Globale Solidarität ist keine Einbahnstraße. Sie bedeutet nicht: Die einen helfen den anderen. Sondern: Wir gestalten gemeinsam Lösungen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen Kommunen Verantwortung und entwickeln internationale Kooperationen. Unternehmen beschäftigen sich mit nachhaltigen Wertschöpfungsketten. Junge Menschen fordern mit Nachdruck globale Gerechtigkeit ein – und bringen neue Ideen ein.“

 

Bundesministerin Reem Alabali Radovan:
„Mit der Dialogreihe wollen wir sichtbar machen, wie stark das entwicklungspolitische Engagement vor Ort bereits ist – denn globale Verantwortung beginnt in unseren Städten und Gemeinden, in Schulen, Vereinen, Kirchen und Unternehmen hier in Mecklenburg-Vorpommern.  Viele Menschen setzen sich schon heute für internationale Zusammenarbeit und globale Gerechtigkeit ein. Mein besonderer Dank gilt all denen, die sich mit ihrer Zeit, Ideen und Herzblut für eine gerechtere Welt engagieren.“

 

Die Schweriner Veranstaltung ist der Auftakt einer Reihe von Dialogformaten, mit denen das BMZ den Austausch mit engagierten Akteurinnen und Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort vertiefen wird.

 

Das Land finanziert das Promotor*Innen-Programm mit jährlich knapp 130.000 EUR.  Mit dem Programm unterstützt diese Förderung ein Netzwerk engagierter zivilgesellschaftlicher Akteure dabei, sich für Themen einzusetzen, die wichtig und positiv für unser Zusammenleben sind. Es geht um Partnerschaften, Gerechtigkeit und einen fairen Umgang miteinander.

 

 

Die an diese Pressemitteilung angehängten Bilder dürfen für die Berichterstattung zu dieser PM kostenfrei verwendet werden. Eine Archivierung ist nicht gestattet.

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Bildunterschrift:
Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin.

Anlagen

102 - BMZ Entwicklungszusammenarbeit.pdf (PDF, 0,17 MB)

26-05-27 BMZ in SN1@C.Moeller.jpg (JPG, 1,79 MB)
Bundesministerin Radovan (m.l.) und Landeseuropaministerin Bettina Martin (m.r.) auf der Netzwerkveranstaltung in Schwerin.