Wirtschaftsminister Blank besucht NØRD 2026 in Rostock
Dr. Wolfgang Blank: „Digitalisierung als große Chance für Innovation, Wachstum und regionale Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern“
Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Rostock den zweiten Messetag der NØRD 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie digitale Transformation, der Einsatz Künstlicher Intelligenz, nachhaltige Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns als moderner Digital- und Wirtschaftsstandort. Minister Dr. Blank begleitete anschließend die Botschafter aus Dänemark, Estland und Finnland beim Rundgang über die Messe. Dabei informierte er sich gemeinsam mit den internationalen Delegationen über aktuelle digitale Entwicklungen, Innovationsprojekte und Kooperationsansätze im Ostseeraum.
„Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil unseres täglichen Lebens und Arbeitens. Sie verändert Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und die Art, wie wir miteinander kommunizieren. Mecklenburg-Vorpommern bietet gute Voraussetzungen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten – mit starken Hochschulen und Forschungseinrichtungen, engagierten Unternehmen sowie einer leistungsfähigen Innovationslandschaft“, sagte Minister Dr. Blank. „Entscheidend ist, dass Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft diesen Wandel gemeinsam gestalten. Digitalisierung lebt vom Austausch, von neuen Ideen und vom Antrieb, Innovationen praktisch umzusetzen.“
Im Rahmen einer Panel-Diskussion zum Thema „Zukunftsstandort MV – Potentiale der digitalen Transformation nutzen“ hob Wirtschaftsminister Dr. Blank insbesondere die Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen hervor. „Künstliche Intelligenz und digitale Technologien können Unternehmen dabei unterstützen, Prozesse effizienter zu gestalten, Fachkräfteengpässe abzufedern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gerade für unser kleinteilig geprägtes Wirtschaftsland bietet die digitale Transformation große Chancen für Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“, so Minister Dr. Blank. Zugleich verwies der Minister auf die Bedeutung leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen und regionaler Innovationsnetzwerke. „Mit Technologie- und Gründerzentren, Maker Spaces, Innovation Labs und Digitalen Innovationszentren schaffen wir im Land konkrete Orte, an denen Unternehmen, Wissenschaft und Gründerszene zusammenkommen können. Dort entstehen neue Ideen, Kooperationen und digitale Lösungen direkt aus der Praxis heraus. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind solche Netzwerke wichtig, um digitale Innovationen schneller in die wirtschaftliche Praxis zu überführen und langfristig Wertschöpfung im Land zu sichern“, sagte Minister Dr. Blank.
Ein weiterer Schwerpunkt des Messebesuchs war das Thema nachhaltige Digitalisierung. Mecklenburg-Vorpommern kann sich insbesondere durch die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien als klimafreundlicher Digitalstandort profilieren. Insbesondere bei der Ansiedlung von Rechenzentren sowie beim Aufbau regionaler digitaler Wertschöpfungsketten ergeben sich neue Entwicklungsperspektiven für Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Ziel ist es, zukunftsorientierte Unternehmen nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen, die Innovation, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung im Land stärken. Digitalisierung muss den Menschen, den Unternehmen und den Regionen konkret nutzen“, betonte Minister Dr. Blank.
Zum Abschluss seines Messeaufenthaltes übergab Minister Dr. Blank den NØRD Award in der Kategorie „Green Innovation“. Ausgezeichnet wurden Projekte, die digitale Lösungen mit Ressourcenschonung, Energieeffizienz, nachhaltigen Geschäftsmodellen und gesellschaftlicher Teilhabe verbinden.
Die NØRD 2026 ist die größte landesweite Convention für Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern. Mit mehr als 230 Partnern, über 90 Ausstellern und mehr als 200 Fachbeiträgen bringt sie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft Verwaltung und Gesellschaft zusammen.