Drese zum Internationalen Kindertag: Einsatz für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen darf niemals beendet sein
Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni spricht sich Sozialministerin Stefanie Drese für die Stärkung von Kinderrechten und verlässlicher Unterstützungssysteme für junge Menschen aus. „Jedes Kind soll mit den besten Voraussetzungen großwerden. Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesen Anspruch zu erfüllen“, erklärte Drese am Wochenende.
Die Ministerin hob hervor, dass sich das Land auf vielfältige Weise für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und positive Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen im Land eingesetzt habe. Eine zentrale Rolle spiele hierbei das erste Kinderschutzgesetz des Landes, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat.
„Mit einer stärkeren fachübergreifenden Zusammenarbeit, verpflichtenden Qualifizierungen von Fachkräften und mit der Entwicklung von Kinderschutzkonzepten durch alle Träger von Einrichtungen, Diensten oder Angeboten sorgen wir dafür, dass Kinderschutzbelange überall entsprechend berücksichtigt werden“, betonte Drese. Auch strukturell seien neuen Weichen gestellt worden. So wurde das Landesjugendamt zurück in die Landesverwaltung überführt, um Bedarfe künftig schneller zu erkennen und aus einer Hand bearbeiten zu können.
Neben dem Recht auf Schutz habe die junge Generation aber auch einen Anspruch auf Beteiligung. „Ich freue mich deshalb sehr, dass es nicht nur gelungen ist, das aktive Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen, sondern, dass die Rechte junger Menschen auf kommunaler Ebene gestärkt wurden“, führte Drese mit Bezug auf das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz aus. Dadurch können sich Kinder und Jugendliche besser einbringen und ihre Interessen vertreten und sind bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, zu beteiligen, so Drese weiter.
Für Kinder, Jugendliche und Eltern wurden außerdem neue Beratungsangebote geschaffen. Ein Beispiel sei die Anlaufstelle KipsFam, die speziell Kinder aus psychisch- oder suchtbelasteten Familien unterstützt. Besonders frühzeitig setzen außerdem die neu geschaffenen Kinder- und Familienzentren an, die an Kitas angegliedert sind. Sie verbinden Kinderbetreuung mit zusätzlichen Beratungs-, Informations- und Unterstützungsangeboten auch in schwierigen Lebenslagen direkt im vertrauten Umfeld der Kita.
„Der Einsatz für das Wohlbefinden und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Daueraufgabe, die niemals beendet sein darf. Auch daran erinnert uns der Internationale Kindertag“, verdeutlichte Drese.