MV-Ostseetage 2026 im ganzen Land vom 9. bis 19. Juni

Zusammenarbeit im Ostseeraum hautnah und vor Ort erleben

Nr.111/26  | 03.06.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Die Ostsee verbindet Mecklenburg-Vorpommern seit jeher mit seinen Nachbarn in Europa – in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen vielfältige Projekte, Partnerschaften und neue Ideen.

Mit den MV-Ostseetagen 2026, die vom 9. bis 19. Juni 2026 im ganzen Land stattfinden, wird diese Zusammenarbeit erstmals in einem gemeinsamen Format gebündelt sichtbar und erlebbar gemacht. Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen laden dazu ein, den Ostseeraum neu zu entdecken, Einblicke in gemeinsame Themen zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Der Kooperation im demokratischen Ostseeraum gibt die Landesregierung hohe Priorität“, sagte Europaministerin Bettina Martin. „Wir haben im Januar 2024 erstmals eine MV-Ostseestrategie beschlossen. Seitdem ist sie in enger Zusammenarbeit mit den gesellschaftlichen Partnern in der aktiven Umsetzung. Die MV-Ostseetage machen diese gelebten Partnerschaften unseres Landes im demokratischen Ostseeraum sichtbar. Das vielfältige Veranstaltungsprogramm zeigt, wie viele Menschen an diesen Partnerschaften mitwirken. Das verbindet uns als Partner im demokratischen Ostseeraum, und es zeigt die Vielfalt der Themen, die wir gemeinsam anpacken. Von maritimer Wirtschaft und Energieerzeugung über kulturellen Austausch, Begegnungen, Sicherheit und den Schutz des Ökosystems Ostsee. Wer alle Aspekte der Ostseekooperation erleben will, findet hier auf jeden Fall das richtige Format.“

 

Zentrale Auftaktveranstaltung der landesweiten MV-Ostseetage in Greifswald

Die MV-Ostseetage 2026 beginnen in Greifswald mit einem besonderen Auftakt, der Kultur, Begegnung und Einblicke in die Ostseekooperation miteinander verbindet.

Zur Eröffnung mit Europaministerin Bettina Martin um 12 Uhr im Dom St. Nikolai liest die Autorin Berit Glanz aus ihren Werken und eröffnet im Gespräch einen literarischen Blick auf Küstenräume, Wandel und Leben im Ostseeraum.

Ab 13 Uhr laden auf der Domwiese Projekte und Initiativen aus Mecklenburg-Vorpommern und dem Ostseeraum zum Entdecken, Mitmachen und Gespräch ein:

Pavillon „Meeresschutz und Nachhaltigkeit“:

  • Nachhaltiger Tourismus: EUCC Küstenunion e.V.
  • Meeresschutz: Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
  • Munition im Meer: Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V, Munitionsbergungsdienst M-V
  • Kreislaufwirtschaft: Witeno GmbH
  • Moore im Ostseeraum: Greifswald Moor Centrum

Pavillon „Gesundheit und Lebensqualität“:

  • Gesunde Kita: Stadt Goleniów
  • Gesundheitstourismus: Hochschule Wismar
  • Barrierefreier Tourismus: Stadt Goleniów und Stiftung „Urlaub ohne Grenzen“ (Fundacji Urlop Bez Granic)
  • Krebsbehandlung im ländlichen Raum: Universitätsmedizin Rostock
  • Deutsch-Polnisches Kinderkrebszentrum: Universitätsmedizin Greifswald

Pavillon „Kultur, Identität und Begegnung“:

  • Nordischer Klang: Kulturverein Nordischer Klang e.V.
  • Kunst- und Kulturlandschaft Pommern: Stiftung Pommersches Landesmuseum
  • Kulturtourismus: Schlösser, Guts- und Herrenhäuser Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • Jugend im Ostseeraum: Europäisches Integrationszentrum Rostock e.V.
  • Start der Online-Plattform „Sinnesmeer“ der Universität Greifswald
  • Für Familien gibt es Mitmach-Angebote in Kooperation mit dem Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus und STRAZEkultur im Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V.
  • Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Um 16 Uhr verlagert sich das Geschehen wieder in den Dom: Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, über die Zukunft der Zusammenarbeit im Ostseeraum ins Gespräch zu kommen. Podiumsgäste sind:

  • Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV
  • Aline Mayr, Sekretariat des Ostseerats, Referentin für Jugendbeteiligung und Regionale Identität
  • Dr. Clemens Räthel, Universität Greifswald, Sprecher des Interdisziplinären Forschungszentrums Ostseeraum (IFZO), Co-Leiter des Ostsee-Kulturfestivals „Nordischer Klang“
  • Oliver Moody, Autor und Berlin-Korrespondent The Times und Sunday Times

Die Auftaktveranstaltung wird musikalischen mit einem Konzert des bekannten finnisch-italienischen Geigers Elia Lombardini im Dom abgeschlossen.

  • Juni 2026 | 12:00 - 17:30 Uhr
  • Greifswald, Dom St. Nikolai und Domwiese

 

Gesamtprogramm an allen Orten:

https://www.mv-ostseekooperation.de/

Um die Berichterstattung im Besonderen für regionale Medien und Redaktionen zu erleichtern, haben wir Ihnen im Anhang eine nach Regionen geordnete Veranstaltungsliste erstellt.