Jochen Schulte: „Mecklenburg-Vorpommern verbindet sicherheitspolitische Verantwortung mit Innovationskraft und regionaler Wertschöpfung“
Mit dem parlamentarischen Abend „Sicherheit durch Innovation“ hat Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag, den 9. Juni, in der Landesvertretung in Berlin die Potenziale des Landes im Bereich sicherheitsrelevanter maritimer Technologien vorgestellt. Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bundeswehr, Wissenschaft und Wirtschaft nutzten die Veranstaltung zum Austausch über Innovationen, technologische Entwicklungen und künftige Kooperationsmöglichkeiten.
Jochen Schulte, Wirtschaftsstaatssekretär und Maritimer Koordinator des Landes, betonte die besondere Bedeutung Mecklenburg-Vorpommerns als Küsten-, Industrie- und Forschungsstandort: „Der Schutz kritischer Infrastruktur, die Sicherung maritimer Räume und die technologische Weiterentwicklung sicherheitsrelevanter Fähigkeiten gewinnen angesichts der geopolitischen Lage erheblich an Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen Häfen, innovativen Unternehmen, leistungsfähigen Forschungseinrichtungen und Bundeswehrstandorten über besondere Voraussetzungen, um hierzu einen wichtigen Beitrag zu leisten. Daraus erwächst Verantwortung. Zugleich entstehen Chancen für Innovation, industrielle Wertschöpfung, Zuliefererstrukturen und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Land. Unser Ziel ist es, Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern besser mit Bund, Bundeswehr, Forschung und größeren Industriepartnern zu vernetzen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen solche Zugänge, wenn sie Teil neuer Wertschöpfungsketten werden wollen.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Bund, Länder, Bundeswehr, Wissenschaft und Unternehmen sicherheitsrelevante Innovationen schneller in die Anwendung bringen können. Diskutiert wurde insbesondere, wie die Rahmenbedingungen für Entwicklung, Erprobung und Beschaffung innovativer Technologien verbessert werden können.
Ein besonderer Fokus lag auf maritimer Sicherheit, Dual-Use-Technologien, Unterwassertechnologien, autonomen Systemen, Forschung und dem Schutz kritischer Infrastruktur. Neben Impulsen aus der Wirtschaft war mit dem Fraunhofer IGP auch die anwendungsnahe Forschung eingebunden. Die Veranstaltung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin macht deutlich: Mecklenburg-Vorpommern verfügt im maritimen Bereich über besondere Stärken, die, klug miteinander vernetzt, noch stärker für technologische Entwicklung und industrielle Wertschöpfung genutzt werden können.